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Der stetige Aufstieg zum 1. Vorsitzenden der Kirmesgesellschaft
Düren / Hoven 1904 e.V.

Als junger Mensch, wurde mir schnell klar, dass es wenig bringt, sich selbst zu bedauern und mit dem Schicksal zu hadern. Durch den Krieg und die damit verbundenen Nachteile und dadurch, dass der Vater nicht aus diesem Krieg heimkehrte, war es so, wie es eben war. Man musste sich damit abfinden, sich selber helfen und anpacken.

So wurde in die Hände gespuckt und eben angepackt. Die Lehrzeit als Maschinenbauer dauerte
3,5 Jahre, dann folgten verschiedene Arbeitsstellen, in artverwandten Berufen.
Sie brachten mir zwar viele Fähigkeiten im Beruf ein, aber zufrieden, war ich damit nicht.

Meine Bundeswehrzeit fiel in diese Zeit. Es war wohl ein tolles Erlebnis, da ich mir damit einen Kindheitstraum erfüllen konnte. Die Seefahrt war immer mein Traum. Ich leistete meinen Wehrdienst, bei der „Deutschen-Bundesmarine“ ab. Sie teilte sich auf in 3 Monate Grundwehrdienst in Glückstadt, dann 3 Monate Fachausbildung als Ariemixer in Kiel-Holtenau und dann fuhr ich 12 Monate, auf einem Schnellboot, zur See. Wir legten innerhalb eines Jahres
ca. 22.000 Seemeilen zurück.
In dieser Zeit, tauchte dann der spätere „Herr Familienrat“ bei uns auf. Da „Die Frau mit dem Zettel“ immer etwas hoch hinaus wollte, übersah sie gerne meine Freundin.
Eine Frechheit war es, wenn meine Freundin und jetzige Frau „Helga“ sonntags, kurz nach dem Mittagessen, zu uns nach Hause kam und „Die Frau mit dem Zettel“ dabei war, das Geschirr abzuspülen. Helga nahm sich, wie selbstverständlich, ein Geschirrtuch, um zu helfen. Dann legte „Die Frau mit dem Zettel“ ihr Küchentuch weg und „Helga“ konnte deren Drecksarbeit alleine fertig machen. Sie glaubte, etwas Besseres zu sein und zeigte damit ihre Geringschätzigkeit meiner Freundin gegenüber. Sie und „Der Herr Familienrat“ verkehrte ja nur mit selbstständigen Handwerksmeistern und selbstständigen Kaufleuten. Uns und andere Leute, wie einfache Handwerker, übersah man gerne. Man war ja wer, (Wer war man denn schon?) glaubte man. Sie vergaßen dabei geflissentlich, aus welchem Stall sie und er kamen. Nun, mein Bestreben war es immer, selbstständig zu werden, damit ich über mich selbst bestimmen konnte. Es hat 3 Anläufe gebraucht bis es soweit war.

Zuerst versuchte ich es, als Möbel-Vertreter. Als ich den ersten, großen Auftrag hätte schreiben können, habe ich darauf verzichtet. Ich sah, dass die Leute, die hier Möbel kaufen wollten, sich nur in Schulden stürzten, die sie nicht bezahlen konnten. Ich bin dann gegangen und habe meinen Musterkoffer und alles was dazu gehörte, zurückgegeben und habe weiter in meinem Beruf gearbeitet.
Den 2. Anlauf machte ich, als ich in Hoven eine Kneipe übernahm. Hier musste ich aber kurzfristig aufgeben, da der Vermieter nicht den Vertrag erfüllte und das Haus so in Ordnung brachte, wie es vertraglich vereinbart war. Der dritte Versuch klappte dann!

Zwischenzeitlich bauten wir unser Haus. Hier half uns, nicht ein einziges Mal, mein Bruder „Nöll“. Obwohl er mir versprochen hatte, die Treppen und die dazu gehörenden Geländer zu machen. Die Bauschlosserarbeiten, die zu seinem Berufsbild gehörten. „Der Herr Familienrat“ lies sich auch, nicht ein einziges Mal sehen, geschweige denn, dass er mal eine Hand mit angefasst hätte. Für andere etwas tun, ohne dass er etwas davon hat? Nie im Leben! Es könnte ja sein, dass da Wer zu etwas kommt, was er, oder besser gesagt sie, nicht haben. Und das geht gar nicht! Wenn sie uns mal halfen, dann immer nur „gegen Bares“. Im Gegenzug, bekamen sie von uns Bauelemente geschenkt, oder unter Einkaufspreis.

Unser Fleiß, fiel den Bürgern in Hoven auf und nötigte ihnen große Hochachtung ab. Der einzige der uns geholfen hat, war mein Onkel, “Toni Thönneßen“, der zu dieser Zeit der 1. Vorsitzende der Kirmesgesellschaft war. Wir trafen an unserer Baustelle eine Vereinbarung, diese lautete: „Toni bleibt bis 1979, bis zum 75 jährigen Bestehen der Kirmesgesellschaft, der 1. Vorsitzende der Kirmesgesellschaft. Wir würden dann zum Abschluss seiner Amtszeit als 1. Vorsitzender der Kirmesgesellschaft Düren /Hoven1904 e.V. sein letztes Präsidentenpaar der Kirmesgesellschaft“. Dies versprachen wir uns in die Hand. Doch es kam ganz anders!
Im Jahre 1976 zog der Mann, der sich für das Amt des Präsidenten beworben hatte, am Montag, kurz vor dem Schießen, seine Kandidatur zurück. Es fand sich kein direkter Nachfolger oder Interessent. Es gab zwar Schützen, die auch versuchten, den Vogel zu treffen, aber so, dass er nur angekratzt wurde, aber nicht ernsthaft ins wackeln kam. Es sah nicht gut aus. So nahm „Toni Thönneßen“ der 1. Vorsitzende mich an die Seite und bat mich: „mach Du es!“
Ab da begann das Schießen interessant zu werden!
Ich sehe heute noch, den Blick meiner Frau, als ich zum ersten Mal aufgerufen wurde, zum Schießen und „voll drauf“ hielt. Mit jedem Schuss, den ich abgab, wurde es kritischer, das Gewehr in die Hand zu nehmen und abzudrücken. Der Vogel konnte beim nächsten Schuss fallen. So kam es dann auch, dass die „Scheinschützen“ so nach und nach, darauf verzichteten, zu schießen. Dazu zählte auch „Der Herr Familienrat“. Sie fürchteten, es könnte sie treffen und der Vogel könnte vom Luftzug, des von ihnen abgefeuerten, weit vorbei fliegenden Projektils, herunter geweht werden. Zum Ende waren dann noch zwei Personen da, die wirklich zielten und versuchten den Vogel herunter zu holen. Das Glück war auf meiner Seite. Helga und ich wurden das „erste Präsidentenpaar“ der Kirmesgesellschaft welches wirklich „im freien Schiesswettbewerb“ ermittelt wurde.
Am Abend, der Einführung, in das Amt des Präsidenten, im Festzelt, und auch schon zu Hause, konnten wir erleben, welch hohes Ansehen wir aufgrund unserer Vorleistungen, im Dorf und durch unseren Fleiß und unser Familienleben hatten. Wir wurden mit Glückwünschen, Blumen und Geschenken überhäuft.
1979 feierte die Kirmesgesellschaft das 75 jährige Stiftungsfest. Hier begann dann meine steile Vereinskarriere. Wir hatten wie immer das Zelt eingeräumt und die Tische entsprechend für den Fest-Kommers gestellt, der um 19.oo Uhr beginnen sollte. Bis dahin, mussten wir noch einiges, auf die Beine stellen.
Da nicht wie üblich, Mitte der Woche das Karussell und die anderen Kirmesgeschäfte auf den Platz fuhren und aufbauten, befürchteten wir schon, dass es Probleme geben würde. Das Zelt war auch noch nicht da. Das Karussell, so stellte es sich heraus, kam einfach nicht, trotz Vertrag. Das Festzelt, war wegen des Festaktes, zum Jubiläum, um ein Feld größer bestellt. Hier sollte dann die Bühne aufgebaut werden. Am Freitag, begann dann endlich, der Zeltaufbau. Als wir dann, am Nachmittag, zum Platz kamen, lag der Zeltboden, aber ohne das zusätzliche Feld, für die Bühne. Wie befürchtet, fehlte auch das Karussell. Das war die Situation, am Freitagabend, vor der Kirmes. Es blieben uns, nur noch 24 Stunden, um diese Situation zu verändern. Zuerst fuhren wir zum Zeltverleiher. Dort mussten wir aber noch warten, bis dieser nach Hause kam. Die Zeit rannte uns weg. Erst nach langen, zähen Verhandlungen, war er bereit, den schon liegenden Zeltboden, zu verändern und das fehlende Feld mit der Bühne, am Samstagmorgen, noch anzulegen und aufzubauen. Dann begann unsere Suche, nach einem Karussell. Hier war uns die „Schausteller-Familie Graß“ sehr behilflich. Dazu muss man wissen, dass die Schausteller, ein eigenes Volk sind. Hier kennt jeder jeden. Aber so spät, am Vorabend, ging nichts mehr. Man hatte uns nur gesagt, dass in Arnoldsweiler ein Karussell stehe, welches vom Besitzer nicht mehr aufgebaut werde. Es gelang uns, am Freitagabend, noch die Besitzerin ausfindig zu machen und zu überreden, uns das Karussell auszuleihen. „Gegen Honorar versteht sich natürlich“! Der Schwiegersohn, der Familie Grass, Herr Breuer, der mit seinem Schießwagen auf unserem Platz stand, erklärte sich bereit, das Karussell zu bedienen. Er holte es, mit seiner Zugmaschine, am Samstagmorgen, gegen 6.oo Uhr ab. Wir, als Vorstand, mussten dann das Teil aufbauen.

So war die Situation, am Samstagmorgen gegen 8.oo Uhr, als das Karussell auf seinen Packwagen, auf dem Platz stand.

In der Zeit, in der wir nun mit vereinten Kräften, unter Anweisung des Schaustellers Breuer, das Pferdekarussell aufbauten, wurde vom Zeltverleiher Hochhausen, das Zelt errichtet. Das Karussell stand, lief und war vom Ordnungsamt abgenommen. Das Zelt stand und war ebenfalls abgenommen. Doch es stand noch kein Stuhl an seinem Platz, kein Tisch stand dort, wo er stehen sollte und es war noch nichts vorbereitet, für den großen Festakt um 19.oo Uhr.

Also hieß es wieder: „Vorstand! Alle Mann angepackt, wir müssen fertig werden“!

Um 15.oo Uhr, standen wir vor dem Zelt, alles war fertig. ( wir auch ! ) Die Kirmes konnte beginnen. „Toni“, unser 1. Vorsitzende, sagte dann: „Leute, heute Abend um 19.oo Uhr ist Fest-Kommers! Wer leitet den denn?“ Alle schauten sich groß an und „Heinrich Gierling“ deutete mit dem Kopf auf mich und sagte: „Der da“! Es gab keine Widerrede, es war beschlossene Sache, ich musste es tun. Ich wurde regelrecht, ins kalte Wasser geworfen.
Ich hätte eigentlich noch zum Friseur gemusst, dazu war keine Zeit mehr. So schmutzig, wie ich war vom Karussellaufbau, ging ich zum „Festredner Heinz Wedig“ und erklärte ihm die Sache. Ich fragte ihn: „Heinz, was mache ich? Ich leite heute Abend den Festakt. Ich habe noch nie ein Wort, in der Öffentlichkeit gesagt. Ich wurde soeben dazu vergattert, den Fest-Kommers zu leiten! Wie mache ich das?“ Heinz Wedig, gab mir den Rat. „Mach es locker, vom Hocker:“ Er legte mir die ersten Worte in den Mund, die ich zum ersten Mal, vor so vielen Menschen, in der Öffentlichkeit gesprochen habe.

Dieser erste Satz, mit dem ich diese Kirmes und diese Feierstunde eröffnete, ist mir immer in Erinnerung geblieben.

Er lautete, ich zitiere wörtlich:

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Festgäste!
Ich darf Sie alle, zu diesem Fest, herzlich willkommen heißen. Der Präsident der Kirmesgesellschaft, Josef Dax und Gattin Elfriede, sind im Zelt. Die Musik ist im Zelt, das Wetter ist schön und Sie sind alle da. Es fehlt nichts mehr! Wir können anfangen.

Herzlich willkommen!“

Dieser Satz, trug schon zur Erheiterung bei und das Eis war gebrochen.

Da ich, mit „Toni Thönneßen“, den gesamten Ablauf, geplant hatte, hatte ich kein Problem, mit dem Programm und es machte mir, nach kurzer Zeit, riesigen Spaß, die Sache durchzuziehen. Als ich dann, nach 2,5 Stunden, die Bühne verließ und der Kommers zu Ende war, war ich der designierte 1. Vorsitzende, der im nächsten Jahr, nach dem „Toni Thönneßen“, nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stand, gewählt werden sollte. Alle, die im Zelt waren, wussten das, nur ich nicht.
Zu mir gab es aber keine Alternative.

Dass mit der Endscheidung, des Vorstandes, mich für den Vorsitz zu nominieren, andere ihre Träume begraben mussten, wurde klar, als einer kurz vor der Neuwahl, plötzlich Interesse anmeldete. Es wurde eine Probeabstimmung begonnen. Als er dann merkte, dass er nur seine eigene Stimme bekam, zog er seinen Antrag zurück.

Bei einem Anderen erinnere ich mich, dass dessen Frau mich einmal gefragt hat, als ich in ihrem Geschäft war, um ein repariertes Gerät abzuholen.

„Wie ist es, willst Du Vorsitzender werden?“ Ich sage: „Ja, Dein Mann wird dann 2. Vorsitzender“. Darauf kam von ihr: „Das glaube ich nicht, entweder alles oder gar nichts“. Darauf sagte ich: „Er hat mir aber schon zugesagt“. Darauf antwortet sie nur noch mit: „Ja? - so.. so.. - grübel grübel.“ Als diese Zwei, 15 Jahre später, dann den Fuß in die Tür bekamen, zählte das Freundschaftsgesäusel der vergangenen 15 Jahre, von ihnen nichts mehr.
Dazu aber später.

So kam es dann, dass ich 1980, zum 1.Vorsitzenden der Kirmesgesellschaft, einstimmig von der Mitgliederversammlung, gewählt wurde. Ich übernahm, zum größten Teil, den alten Vorstand. Es war aber, ein schönes Agieren, mit den alten Herren. Die Kirmes wurde, im Laufe der ersten Jahre, umgekrempelt. Verkürzt, vorverlegt, andere Tanzmusik usw. Im ersten Jahr, wurde ich gleich am Abend, der Einführung des neuen Präsidenten, vor ein Problem gestellt. „Toni Fuhs“ hatte den Vogel herunter geholt und war der designierte Präsident. Wir holten ihn und sein Gefolge, wie es Tradition ist, mit dem noch amtierenden Präsidenten, mit Musik ab. Auf dem Weg, zum Festzelt, ging „Toni“ vor mir. Er sagte, auf dem Weg zum Zelt zu mir: „Bevor Pastor die Kette überreicht, möchte ich etwas sagen.“ Dagegen war nichts zu sagen und so geschah es dann auch. Nun muss man wissen, dass ich, als eine meiner ersten Amtshandlungen, als Vorsitzender, hatte abstimmen lassen, dass die Frauen, als ordentliche Mitglieder geführt werden und somit auch, das Amt des Präsidenten ausüben konnten. (Jahre später unterstellte mir einer aus der Mickerfamilie,  Frauenfeindlichkeit) Wir sind nun alle im Zelt versammelt, der Herr Pastor nimmt dem, noch amtierenden Präsidenten, die Präsidentenkette ab. Ich erteile dem designierten Präsidenten, „Toni Fuhs“ das Wort und übergebe ihm, das Mikrofon.

Nun erklärt „Toni Fuhs“ dass er, vor vielen Jahren schon Mal Präsident war und jetzt, ja die Möglichkeit besteht, dass auch Frauen Präsidentin werden können. So machte er kurzerhand seine Frau Elisabeth zur „1. Präsidentin der Kirmesgesellschaft.“ Wir waren alle, wie vor den Kopf gestoßen, aber es blieb keine Zeit, jetzt lange zu überlegen und zu diskutieren. Ich musste kurz entschlossen handeln. Ich gab dem Herrn Pastor den Auftrag, die Frau „Elisabeth Fuhs“ als 1. Frau Präsidentin der Kirmesgesellschaft zu ernennen. Die Kirmes verlief dann, ohne weitere Zwischenfälle und Elisabeth vertrat dann den Verein, im folgenden Jahr, sehr gut. Natürlich gab es, bei der ersten Vorstandssitzung, eine entsprechende Diskussion und zwar, über die Art wie Elisabeth Präsidentin geworden war, ohne den Vorstand davon zu informieren.

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass ich mir bei dieser Vorstandsitzung sagen lassen musste: „Jetzt haben wir einen neuen Vorsitzenden und sofort gehen wir mit ca. 800 DM minus aus der Kirmes heraus“! Dieser unfaire Vorwurf, kam von demjenigen, der gegen mich kandidieren wollte. Unfair darum, weil ich in dem ersten Jahr, eine ganze Reihe von Problemen bewältigen musste, die vorher, vor sich her geschoben worden waren. Erneuerung der Schiessanlage, neue Präsidentennadeln, um nur die dicksten Beträge zu nennen.


Bild-1

Probelauf des von Alfred Schmitz (2. von rechts) erneuerten Schießstandes.

Nur habe ich mir damals geschworen: „das passiert dir niemals mehr“. Im 2. Jahr, nach meiner Wahl, wurde die Kirmes um einen Tag verkürzt und 1 Woche vorverlegt. Ab da, ist die Kirmes immer am letzten Wochenende im August. Die Musikkapelle „Jupp Garding“, die seit vielen Jahren, in Hoven zur Kirmes aufspielte, konnte diesen neuen Termin nicht wahrnehmen, da sie an dem Wochenende einen festen Vertrag hatte, den sie schon seit Jahren erfüllte. So mussten wir, eine neue Kapelle verpflichten. Wir konnten die „Kapelle Loup“ aus Merken verpflichten. Nach dem wir sie uns auf dem „Brigidaball“ in Merken angehört hatten. Diese Kapelle, verbindet mit Hoven eine lange Tradition. Ich kenne sie noch aus der Zeit, wo ich noch Kind war. Zu dieser Zeit, spielte diese Kapelle in Hoven die Kirmes und fuhr mit voller Instrumentierung, regelmäßig auf dem Pferdekarussell. Sie spielten die Kirmes, des Präsidentenpaares „Kaspar & Mia Stolz“ und sie machten ihre Sache gut.
Es wurde ein schönes, harmonisches Fest.

Bei der Festmesse, für das „Präsidentenpaar Kaspar und Mia Stolz“, wurde zum Abschluss auf meinen Wunsch das Lied „Segne du Maria“ gesungen. Dies wurde zur Tradition.

Für das nächste Jahr, wurde die Kapelle wieder verpflichtet und zwar, mit der gleichen Besetzung. In diesem Fall, hielten sie sich nicht an unseren Vertrag. Damit begann die Kirmes des „Präsidentenpaares Alfred und Helmi Efferz“ Einer der Musiker, wollte schon beim Empfang des Präsidentenpaares „Alfred und Helmi Efferz“ an deren Haus, auf das Dach klettern, um von dort die „Post im Walde“ zu blasen.

Doch auch diese Kirmes, verlief sehr harmonisch und wurde ein voller Erfolg. Dann war es an der Zeit, eine moderne Kapelle ins Zelt zu holen. Wir hatten Glück! Der Sohn des Ehepaares Efferz, Norbert hatte eine eigene Kapelle, sie nannten sich, „The Countryboys“. Wir konnten sie verpflichten und taten damit einen Glücksgriff.
Seit meinem Amtsantritt, hatten die Kirmes und der Besuch der Veranstaltungen, erheblich zugenommen. Wir spielten wieder, vor vollem Haus. Das Umsetzen meiner Vorstellungen und Veränderungen, trug Früchte und die Skepsis der älteren Herren, wandelte sich in Begeisterung.
3 Jahre später, wurde ich von der Mitgliederversammlung, einstimmig im Amt des 1. Vorsitzenden bestätigt. Zum 80 jährigen der Gesellschaft, wurde die erste Vereinfahne geweiht.

„Hermann H...“gab 1980 als Präsident der Gesellschaft, morgens beim Kirchgang, den
entscheidenden Impuls. Traditionsgemäß, machte der Männergesangverein, am Sonntagmorgen mit seiner Vereinsfahne, den Kirchgang mit. Hier stellte „Hermann Hohr“ die Frage: „Wieso
müssen wir hinter einer fremden Fahne herlaufen?“
Damit war die Idee geboren, für die Kirmesgesellschaft eine Vereinsfahne anzuschaffen. Bei der nächsten Mitgliederversammlung, wurde den Mitgliedern, diese Idee vorgetragen und zum Antrag formuliert. Der Vorstand bekam von der Mitgliederversammlung den Auftrag, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Wir bekamen den Auftrag, die Kosten dafür, die sich auf ca. 4.000,-- bis 5.000,-- DM beliefen, nur durch Spenden aufzubringen. Nach langen Diskussionen, ob wir nun eine Standarte, oder eine Fahne anschaffen sollten, entschied man sich für die Fahne.

 

Bild-2.Fahne-im-Staender
die Vereinsfahne

“Toni Thönneßen“ bestand darauf, als Ehrenvorsitzender, zu dem ich ihn ernannt hatte, als erster Spender für die neue Fahne, eingetragen zu werden.

„Peter König“ fertigte nach meinen Angaben und Vorstellungen, die ersten Skizzen an. Sie wurden mehrmals verändert, bis sie das jetzige Design, erreicht hatte. Hermann Hohr, der den Anstoß gab, kreierte, auf mein bitten hin, den Spruch." Wir fördern das heimatliche Brauchtum“, Damit war die Fahne fertig und wurde so bei der Firma Kempgen in Düren in Auftrag gegeben.
Zur Weihe der Fahne, lieferte aber die Firma eine Fahne, die viel zu groß war.
Da die Fahnenweihe terminiert war, musste die Fahne in der falschen Größe und einigen falschen Teilen im Design, geweiht werden. Nach der Fahnenweihe, musste sie dann zurück in die Werkstatt, um sie dort in jetzige Größe und Design zu verändern.


Bild-3.Fahne-A-Seite Bild-4.Fahne-B-Seite
Wir fördern das heimatliche Brauchtum.


Die Kosten beliefen sich genau auf 4.000,-- DM. Es erfüllt mich mit Stolz, dass es mir gelungen ist, in kurzer Zeit, die Finanzierung über Spenden sicher zustellen und letztendlich für die Kirmesgesellschaft die Fahne anzuschaffen.

Als nächster dicker Brocken, musste die Präsidentenkette überarbeitet werden. Die bestehende Kette war zu klein, die Präsidenten hatten Probleme ein freies Kettenglied zu finden um die eigene Plakette, die jedes Jahr vom Präsidenten, als Erinnerung an sein Jahr, dazu kam unter zu bringen.
Es musste ein neuer Kettenring angelegt werden um alle Plaketten präsentabel anzubringen.
Kostenpunkt 2.500,-- DM. Eine große Hilfe dabei war eine Spende der Stadtsparkasse, die Alfons Schwalbach vermitteln konnte. Auch dieses Teil, wurde ganz über Spenden, in kürzester Zeit finanziert.
Nur war diese Aktion überflüssig, denn in dem Fall konnte sich "der Herr Familienrat" nach meinem Rücktritt dahin gehend durchsetzen dass nur eine Kette getragen wird und alle anderen Plaketten, die er ausgewählt hat nicht mehr öffentlich getragen werden.

Da ich den „Herrn Familienrat“ richtig einschätze, ( leider viel zu spät ) wird an dieser Kette, meine Plakette von 1976 nicht mehr hängen, wie die von einigen anderen Präsidenten auch. Da wird er schon für sorgen, denn mein Name muss verschwinden. So ist das nun eben.
Es ist festzustellen, dass diese 2. Kette gar nicht mehr getragen wird und die vielen Plaketten der verstorbenen und der unbequemen ehemaligen Präsidenten fristen ihr Dasein in der Kiste und werden nicht mehr getragen.

Eine sehr wichtige Sache lag mir noch am Herzen und zwar, die Kirmesgesellschaft war nur in der Lage, Vorstandsmitglieder für entsprechende Ehrungen vorzusehen, da hier nachvollziehbar war, wie lange sie im Vorstand waren. Von den Mitgliedern wurden keine Mitgliederlisten geführt. So ließ ich die Mitglieder, in Form einer Selbstauskunft befragen, wann sie in die Kirmesgesellschaft eingetreten sind. So konnten wir dann feststellen, wer 25 Jahre und mehr, Mitglied der Kirmesgesellschaft war und entsprechend wurden die Ehrungen dann vorgenommen.
Bei der ersten Ehrung, wurden über 130 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Gleichzeitig, wurden einige Damen und Herren, für über 50 jährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. In den folgenden Jahren, wurden immer wieder Mitglieder geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Alles was für die Mitglieder eingeführt und angeschafft wurde, zählt heute für uns nicht. So wurden wir nicht für langjährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt. Die Präsidentenplakette von 1976 verstaubt irgendwo, in einer Kiste. Die Fahne wurde nie für mich mitgeführt. In unserer Kutsche beim Festzug 1995, kletterten die hinein, denen ich offenbar 1980
„den Traum vom 1. Vorsitzenden“ zerstört habe.
Und sie nannten sich: „Meine besten Freunde“, was für ein Hohn!

Wir führten das Feuerwerk wieder ein, am Samstagabend, stellten es aber dann nach kurzer Zeit wieder ein, aus Sicherheitsgründen.
Es war beim „Präsidentenpaar Geratz“, da war es an der Zeit, den Festzug wieder einzuführen. Vor Jahren war dieser eingestellt worden und einige der Männer, die damals im Vorstand waren, waren jetzt auch noch dabei. Mein Vorschlag wurde aber von den Herren positiv bewertet und sie gaben mir jede Unterstützung, die ich brauchte. Denn alles, was ich anpackte, wurde zum Erfolg. Die Mitgliederversammlung, nahm diesen Vorschlag mit Begeisterung auf und so wurde die Wiedereinführung des Festzuges, am Sonntagmorgen,

 

Bild-5.Festzug-Vorbeimarsch Bild-6.Festzug-Vorbeimarsch

mit anschließender Feier am Ehrenmal, geplant und durchgeführt.
Da sich aber der Vorstand nicht einigen konnte, ob nun eine Kutsche für das Präsidentenpaar mitgeführt werden sollte oder nicht, nahm ich es auf meine Kappe und bestellte einfach die Kutsche.

Bild-7.Praesidentenpaar-Vor Bild-8.Vorstandstandsitzung

Da zu der Zeit die Vorstandsmitglieder so gestrickt waren, dass es ihnen um die Sache ging, waren sie dann auch nachher so fair, dass sie nach dem Festzug und der würdigen Feier am Ehrenmal,

Bild-9.Festzug-Kutsche Bild-10.Ehrenmal-Vorsitzend

zu mir kamen und mir voller Begeisterung auf die Schulter klopften und die Begeisterung der Teilnehmer teilten.
Am Samstagabend, bei der Eröffnung der Kirmes, staunten die zahlreichen Besucher nicht schlecht, als sie das Zelt betraten. Es war zum ersten Mal, über den ganzen Raum geschmückt. Auch hier waren die Mitglieder voll des Lobes, ob der geleisteten Arbeit des Vorstandes. Da unser amtierender Präsident Markenartikel-Verkäufer war und seine Ware in großen Kartons angeliefert bekam, fragte ich ihn, ob er vielleicht 5 - 6 große leere Kartons für uns hätte und zwar 1.m x 1.m x 1.m. Wir brauchten diese, um die neue Dekoration, nach Kirmes, darin zu verstauen. Da er aber, als Präsident nicht wissen sollte, dass wir das Zelt dekoriert hatten, konnte ich ihm nicht sagen, wofür ich die Kartons brauchte. Hier merkte ich, wie neugierig er war. Er löcherte mich nun dauernd mit der Frage:
„Wozu brauchst Du denn die Kartons?“
Das hatte zur Folge, dass wir ihm ab Donnerstag, vor der Kirmes, Kirmesplatzverbot erteilen mussten. Er sollte die Ausschmückung nicht sehen, bis zu seinem Einzug am Samstagabend, in das Zelt. Hier erfuhren wir auch wieder am Donnerstagnachmittag, dass das Karussell nicht kommt. Aus Erfahrung vieler Jahre im Vorstand, wusste ich aber, wo überall Schausteller wohnen, oder ihre Fahrgeschäfte lagerten. So kam es dann, dass ich donnerstagabends wieder lange unterwegs war, um ein Fahrgeschäft aufzutreiben. Zum Ende landete ich in Düren, bei der Firma Jaabs, die ein Karussell betreibt. Das Problem war aber, dass der Inhaber in Neuss war und dort seinen Eisstand beim Neusserschützenfest errichten wollte. Dieses Vorhaben beim Neusser- Schützenfest hat bestimmte Voraussetzungen. Freitagabend um 19.oo Uhr eröffnen die Geschäfte dort und eher konnte ich Herrn Jaabs nicht erreichen. Also stand ich, am Freitagabend vor dem Eisstand, der Firma Jaabs um mit ihm zu verhandeln, dass er mit seinem Karussell, am Samstagabend in Hoven stehen musste. Es war immer mein Bestreben, das für die Kinder, ein Fahrgeschäft auf unserem Platz stehen musste. Also, als in Hoven die Vorstandskollegen, mit Frauen und viele persönliche Freunde unseres „Präsidentenpaares Geratz“, um 19.oo Uhr das Fest begannen und Party feierten, stand ich in Neuss und verhandelte um das Karussell. Lange Rede, kurzer Sinn, am Samstagabend stand in Hoven, wie immer zu meiner Zeit, ein Karussell für die Kinder auf dem Platz.

Beim „Präsidentenpaar Dammers“ konnten wir das Präsidentenpaar mit Gästen aus Bayern überraschen, die wir bis dass wir mit der Musikkapelle, das Präsidentenpaar abholten, verborgen hielten.
Erst als wir vor ihnen standen, einen Schritt zur Seite machten und dann stand die Familie aus Bayern, plötzlich vor ihnen. Es war nicht nur für das Präsidentenpaar ein tolles Erlebnis, da sie nicht damit gerechnet hatten, sondern auch für uns war es etwas schönes, da die
„Familie Eberhard in ihrer Bayerntracht“
mit uns im Zug marschierte. Das Zelt, war wie in den Jahren vorher, randvoll gefüllt. An diesem Abend war das Besondere, dass wir plötzlich „3 Bräute im weißen Brautkleid mit Kranz und Schleier“ stehen hatten, die von ihren Hochzeitsgästen entführt worden waren.



Nr.04.Titel-Im-Verein

 

Da es im Zelt, am Samstagabend, bis in den frühen Sonntag-Morgen ging, die Musik bis 3.oo Uhr spielte und die letzten das Zelt erst gegen 4.oo Uhr verließen, war es nicht verwunderlich, dass am Sonntagmorgen kaum jemand zur Festmesse ging.

Außer Vorstand, Männergesangverein und ein paar ältere Damen aus dem Dorf. Die Festmesse wurde vom Mandolinenclub Pier und dem Kirchenchor gestaltet und war immer ein tolles Erlebnis. Darum war es schade, dass so Wenige daran teilnahmen. Hier musste etwas getan werden.
Mein Vorschlag: „Die Festmesse von Sonntag auf Samstag zu verlegen !“

Dieser Vorschlag wurde aber zerredet und ging im ersten Abstimmungs-Durchgang, wieder Mal nicht durch.
Da der Pastor, am Ende der Festmesse bedauerte, dass so Wenige, an dieser extra schön gestalteten Messe teilnahmen, brachte ich meinen Vorschlag auf der nächsten Vorstandsitzung erneut vor und begründete diesen, unter anderem auch mit der Aussage des Pastors, nach der Festmesse 1989 und der Jahre davor. Es gab aber genügend andere Gründe, diese Veränderung vorzunehmen.
Wenn die letzten Kirmesbesucher, morgens gegen 4.oo Uhr, das Zelt verlassen, kann man kaum erwarten, dass diese dann um 9.15 Uhr an der Festmesse teilnehmen. Die Mitglieder des Vorstandes, schafften es doch auch noch nicht mal alle, regelmäßig anwesend zu sein. Dann wird am Samstag, abends auch Alkohol getrunken und es war nicht sehr angenehm, die Dunstwolke, die auch zwangsläufig vom Vorstand ausging, zu ertragen. Das verkaterte Aussehen Einzelner, war auch nicht gerade angenehm. Es gab viele Gründe für die Umorganisation.
Die Kritiker und das waren alle Vorstandsmitglieder, angeführt vom
„Herrn Familienrat“ und seinem Sohn, dem " der das meiste auf die Waage bringt", übten nur Kritik, nur um der Kritik willen.
Hatten aber für ihren Widerspruch keinerlei Argumente. Sie brachten den Vorschlag nur zu Fall, um mir zu zeigen, wo es lang ging. Der „Herr Familienrat“ fuhr die Vorstandmitglieder ab, informierte und beeinflusste diese so, dass sie gegen diesen Vorschlag votierten. Er besaß sogar die Frechheit, dass er mit seinem Sohn, zu persönlichen Freunden von mir fuhr und diese gegen mich aufhetzte. Bei einem, brachten sie zu 2 Mann einen geliehenen Tapeziertisch zurück, blieben dann mehrere Stunden dort und überzeugten diesen auch davon, dass es nicht geht, die Festmesse zu verlegen. Dass diese angeblichen Freunde, kein freundschaftliches Verhalten zeigten, indem sie mich über dieses konspirative Treffen informierten und mich nicht warnten und sagten:
„Pass auf, da läuft was gegen Dich. Dein Schwager und dein Neffe untergraben deine Autorität und wollen deinen Vorschlag zu Fall bringen.“
Dies hat mich wohl sehr getroffen, da es 2 x geschah, wohl bei unterschiedlichen Aktionen.
Bei der 2. Aktion drängte „Er“ diese 2 Freunde, aus dem Vorstand auszutreten und versprach, mit auszutreten. Die 2 gingen, aber er blieb weiter. „Leider“! Nur haben diese 2 „Freunde“ da gemerkt, was für ein Spielchen der dort trieb.
(Zu dieser Zeit fuhr „Er“ dann, wenn das Feuer so richtig schön brannte, für mehrere Monate, zeitweise über 1 Jahr, weg auf Auslandsmontage und kam dann wieder zurück, wenn bereits wieder Gras über diese Sache gewachsen war.)

Im Verlaufe dieser Niederschrift, "unserer Geschichte und Erlebnisse im Verein", werden noch einige solcher, von ihm inszenierte Begebenheiten, zu Papier gebracht werden.
Sie werden noch staunen, was da noch alles abging.

Als die Worte der Enttäuschung des Pastors, über so wenige Kirchenbesucher genannt wurden, kam es zu unschönen und beleidigenden Attacken.
„Willi Sch.......“ (ich nenne ihn ab hier einfach: "Dreifinger Willi.") war allen Ernstes der Meinung, dass der Pastor selbst dafür zu sorgen habe, dass die Kirche voll sei. (Jahre später fährt dieser Dreifinger Willi die Mitglieder des Vorstandes an und verpflichtet Sie am Sonntag zur Kirche zu gehen, weil dann ein Bild dort aufgehängt wird.) Dümmer kann man schon gar nicht mehr argumentieren. Das waren dann so Situationen, wo sich „Der Herr Familienrat“ genüsslich zurück lehnte und andere für sich sprechen lies.
Sein Sohn wurde mal befragt zu dieser Sache. Der Alte stritt natürlich immer alles ab.
Vom Sohn wurde es dann so erklärt:
„Ja, wir waren bei „Hermann- Josef G........“ und haben den Tapeziertisch wieder zurück gebracht. Ja und dann haben wir uns unterhalten und dann kam irgendwann, auch das Gespräch auf den Vorstand und dann haben wir auch über den Vorschlag gesprochen.“

So harmlos war das aber nicht. Sie haben ihn regelrecht umgedreht. Genauso lapidar erklärte er dann, nach dem die Festmesse verlegt war und man nicht daran vorbeisehen konnte, dass diese Veränderung, ja schon lange überfällig war. Alle waren davon begeistert und es gab überhaupt kein Argument, welches dagegen sprach. Das Argument von mir, dass wenn eine Hochzeit stattfindet, die Gäste auch in die Kirche eingeladen würden und ja auch kämen, hätte ihn überzeugt. Dies war nur eine Schutzbehauptung von ihm, er wollte nur die Kurve kriegen, denn dieses Argument hatte ich schon vorgebracht bevor er mit seinem Vater den Vorstand bereiste und alle beeinflusste.
Warum also dieser Zwergenaufstand ?
“Dreifinger Willi" informierte „Norman M.....“ unmittelbar nach dem dieser Präsident geworden war:
„Pass auf, wenn der Vorsitzende kommt, der will die Festmesse verlegen, das geht nicht!“
Ohne zu begründen weshalb das nicht geht.
Das Gleiche geschah beim „Präsidentenpaar Peter und Gisela K......“. Zu dieser Zeit war „Peter K......“ wohl noch nicht so unfair, wie er sich dann Jahre später verhalten hat.
Er kam zu mir und klärte mich darüber auf, was „Willi & Anna Sch. .........“ ihm gesagt hätten, damit unbedingt verhindern wollten, dass mein Vorschlag in die Tat umgesetzt werden konnte.
„Peter K......“ sagte mir:
„Ich bilde mir gern meine eigene Meinung und möchte von Dir wissen, wie Du Dir das denkst.“

Ich erklärte ihm den Ablauf:

„Der Präsident ladet sein Gefolge am Samstagabend gegen 17.3o Uhr zu sich, nach Hause ein. Er kann ja so verfahren, dass er auf seiner Einladung den Ablauf vermerkt und zwar folgendermaßen.

Einladung zum Empfang 17.3o Uhr, am Haus des Präsidentenpaares.
19.oo Uhr Festmesse.
ca. 19.45 Uhr Großer Zapfenstreich auf dem Kirchplatz
anschl. Abmarsch zum Festzelt.
Eröffnung der Kirmes und des Präsidentenballs.

In der Einladung auch das Programm der Festmesse, damit die Gäste sehen, was geboten wird. Dann kann jeder für sich entscheiden, wann er dazu kommt.“
Wir haben dann darüber diskutiert und haben uns darauf geeinigt, dass der Präsident sein Gefolge um 17.3o Uhr in die Kirche zur Festmesse einlädt.
Anschl. Großer Zapfenstreich.
Dann Abmarsch zum Haus des Präsidenten.
Dort finden dann der Empfang und der Umtrunk der Gäste des Präsidentenpaares statt.
Um 19.45 Uhr Abmarsch zum Festzelt.
20.oo Uhr Einmarsch des Präsidentenpaares ins Festzelt, Eröffnung der Kirmes und des Präsidentenballs.
Ende offen.

So wurde es „dank des Präsidentenpaares Gisela & Peter K......“ eingeführt und wurde gleich zum großen Erfolg.

Jetzt sah man plötzlich ein, dass es so besser war. Wie hatte es dann vorher immer ausgesehen, wenn vorne in der ersten Reihe, wie bei ARD und ZDF, der Vorstand mit verquollenen Augen saß und sehr stark und weit nach Alkohol roch.

Da ich glaubte die Familie und die Söhne schützen zu müssen, war ich diesem Mann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Auf der einen Seite war die Familie, die Frau und die Söhne, die Geschwister und die Mutter dieses Herren. Die Mutter hat sich unmittelbar, nach dem sie von „der Frau mit dem Zettel“ unterrichtet wurde, ( bzw. sie versuchte die Mutter mit ins Boot zu holen, was diese aber kategorisch ablehnte ) dass da etwas gegen uns lief und dass ihr Sohn und dessen Frau die Drahtzieher waren, von allem was die Familie „des Herrn Familienrat“ gegen uns inszenierte, ausdrücklich und nachhaltig distanziert. Sie rief uns an und sagte unter anderem:

„ Ihr tut mir leid, ich kenne meinen Sohn und meine Schwiegertochter. Mit denen haben wir schon so manchen Kampf ausgefochten. Ich distanziere mich davon.“

Hier wurde uns einiges klar, was uns in der Zeit davor, sehr seltsam vorgekommen ist. Wenn wir dann nachfragten: „Warum kommen die, oder die nicht?“ bekamen wir nur ausweichende Antworten.
Er fuhr wieder weit weg und die Familie hätte alles ausbaden müssen. So dachte ich und glaubte, das der Familie nicht antun zu können. Ich habe die Söhne bei allem mit einbezogen, die Frau überall mitgenommen, sonnst hätten sie an vielem nicht teilnehmen können. Es hat genug Gelegenheiten gegeben, die es rechtfertigt hätten, wenn ich ihm nahe gelegt hätte, den Vorstand zu verlassen. ( gelinde gesagt )
Dann habe ich auch daran gedacht, dass wenn er später zurück kommt und für immer vor Ort bleibt, dass er eine Bleibe im Verein hat. Als er dann öfter da war und es sich abzeichnete, dass er für immer da sein würde, war es mit der Ruhe und dem Frieden im Vorstand vorbei. 10 Jahre konnten wir die erforderliche Kameradschaft pflegen und wurden im Dorf darum beneidet, 10 Jahre in denen er nicht da war. Als er dann da war nahm er jede Gelegenheit wahr, gegen mich zu agieren. Es gab genug Gelegenheiten, wo ich ihn einfach aus dem Vorstand hätte entfernen können und müssen. Doch ich glaubte ja noch, der Familie das nicht antun zu können.
Bis sie uns nicht mehr brauchten! Sie kannten keine Scheu.

Die unbedingt nötige Reform der Kinderbelustigung und der St. Martinsveranstaltung.

Die „Kirmesgesellschaft“ hatte immer Probleme, als „Gemeinnützig“ anerkannt zu werden.
Der damalige „Ortsvorsteher Phillip Porschen“ bot uns an, die St. Martinsveranstaltung in unsere Leitung zu übernehmen, da wir ihm sowieso schon, seit Jahren bei der Ausrichtung halfen.
Er war der Meinung, dass sich dies bei der
„Beurteilung der Gemeinnützigkeit des Vereins“, günstig auswirken könnte.
Wegen der Initialen „KG“ wurden wir unter „Karnevalsgesellschaft“ im Vereinsregister der Stadt Düren geführt. Wir wurden bisher nie als „Gemeinnützig“ anerkannt. Nur wurde uns von der Stadt der Status „Gemeinnützig“ zuerkannt und dadurch wurden wir entsprechend bezuschusst und von der Steuer befreit. Also übernahmen wir, ab sofort auch die Ausrichtung der Veranstaltung an
„St. Martin“ für alle Kinder in Hoven.

Der „Familiennachmittag“ zum Abschluss der Kirmes, ist ein wesentlicher Teil der Tradition, seit der Gründung der Kirmesgesellschaft. Nicht erst, seit der "Holzmichel" das registriert hat. (Woher sollte er es auch wissen, da er bis dass er Präsident wurde, nie Mitglied der KG. war.) Das Dorf wuchs und es wurden immer mehr Kinder. Die Veranstaltungen wurden immer teurer. Hinzu kam, dass beobachtet wurde, wenn in Hoven die Kinderbelustigung im Zelt war, dass aus dem Linienbus, der aus dem Nachbardorf kam, 25 - 30 Kinder ausstiegen, dann ins Zelt kamen und an der Kinderfete teilnahmen. Das war jedoch auf Dauer nicht zu finanzieren.
Hier musste dringend eine Änderung vorgenommen werden.

Dazu hatte ich mir folgendes gedacht.

1. St. Martin: Es ging nicht an, dass wir, aus der Kasse des Vereins, Geld zu dieser Veranstaltung ausgeben mussten, an der alle Kinder teilnehmen konnten. Ob die Eltern Mitglied der Gesellschaft waren oder nicht. Hier musste ein deutlicher Unterschied zu Gunsten der Vereinsmitglieder erkennbar sein. Der Unkostenbeitrag für die Brezel, sollte von 1,-- DM auf 2,-- DM angehoben werden.
Die Kirmesgesellschaft zahlte diesen Betrag für die Kinder der Mitglieder aus der Vereinskasse.

2. Kinderbelustigung Kirmes: Die Kinder der Mitglieder, hatten natürlich zu dieser Veranstaltung, freien Eintritt. Kinder von Nichtmitgliedern konnten auch gerne teilnehmen, mussten dazu aber Eintrittskarten, im Vorverkauf, kaufen. Die Höhe des Unkostenbeitrages richtete sich nach den wirklichen Kosten. Ob nun 2,50 DM oder 3,00 DM oder welche Summe sonst, musste noch ermittelt werden. Damit war gewährleistet, dass alle Kinder an diesen Veranstaltungen teilhaben konnten.
Es sollte keines der Kinder ausgeschlossen sein.

Zum Ablauf dieser Aktion:
Beim kassieren der Mitgliedsbeiträge, die „ausschließlich am Hause“, bei „allen“ Mitgliedern einkassiert werden.

(Dies wurde zwar, bei einem späteren Gerichtsprozess, vom gesetzlichen Vertreter der Kirmesgesellschaft abgestritten und wie vieles andere auch, als unwahr hingestellt.
Aber dazu später.)

Bei der Einkassierung sollten also dann alle Mitglieder, von den Vorstandmitgliedern
1. Die Mitgliedskarte zur Gesellschaft,
2. für jedes Kind, eine Karte zum Erhalt der Brezel an St. Martin und
3. für den Familientag an Kirmes, für jedes Kind, eine Karte zur Kinderbelustigung erhalten.

Die Kosten dafür, sollten in dem z.Zt. geltenden Mitgliedsbeitrag enthalten sein und die Mitglieder sollten spüren, dass sie zum Verein gehörten und dadurch Vorzüge genossen. Diese Vorstellungen teilte ich dem damaligen „Geschäftsführer Ernst D......“ mit.

 

Da dieser in einem Papierverarbeitungsbetrieb arbeitete und diese Idee gut fand, brachte er mir unaufgefordert, am nächsten Tag schon die entsprechenden Karten, für diese Veranstaltungen mit. Dies war zwar etwas übereilt, aber auch nicht ganz falsch. Es musste schließlich zuerst, im Vorstand besprochen werden und dann bei der Mitgliederversammlung beschlossen werden.


Nr.05.Titel-Im-Verein

 

Ich unterrichtete den „1. Kassierer“ von meinen Vorstellungen. Es war beim
„Herrn Familienrat“ in der Küche. Anwesend waren der „Herr Familienrat“, „Die Frau mit dem Zettel“ und der Sohn, „der das meiste auf die Waage bringt“. Vater und Sohn sitzen sich gegenüber. Als ich dann erwähne, dass „Ernst D.....“ schon die Karten gedruckt hat, schauten die zwei sich kurz an und dann polterte „Der Herr Familienrat“ in seiner bekannten und für ihn typischen Art los. Dass er dabei, unter anderem am Geschäftsführer „Ernst D.....“ kein gutes Haar ließ, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen. Dann begann eine „Hetzkampagne“ gegen mich. Hinter meinem Rücken, wurden wieder alle Vorstandsmitglieder aufgesucht und auf die schon bekannte Art, gegen mich und den Geschäftsführer Ernst D........ aufgebracht. So etwas hatte es in der Gesellschaft, bis dahin noch nicht gegeben. Es wurde Systematik der Friede und die Kameradschaft untergraben und zerstört.

Bei der nächsten Vorstandsitzung, als alle Punkte besprochen waren, begann ich unter „Punkt Verschiedenes“ meinen Vorschlag, dem Vorstand zu unterbreiten. Ich kam erst gar nicht dazu, meine Vorstellung vorzutragen. Es entwickelten sich schlagartig, tumultartige Zustände im Versammlungsraum, bei dem mir vorgeworfen wurde, ich wolle Kinder ausschließen oder sogar zweierlei Kinder in Hoven machen uvm:
„Der Herr Familienrat“ hatte mit seinem Sohn, hinter meinem Rücken, den ganzen Vorstand aufgehetzt und dabei wirklich ganze Arbeit geleistet. Das muss man sich, einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Da versucht der „1.Vorsitzende“, die stetig steigenden Kosten einzudämmen, in dem er sich Gedanken macht und dazu Vorschläge entwickelt wie man das abfedern kann.
Doch der „1. Kassierer“, der sich eigentlich hätte Gedanken machen müssen, allein schon von Amtswegen, leider aber nichts dergleichen zu Stande brachte, geht hin und bringt diese Sache zu Fall.

Er fügt damit der Kirmesgesellschaft wirtschaftlichen Schaden zu und verhindert, dass die Kasse nicht weiter durch Nicht-Mitglieder belastet wird.

Jahre später, kassieren die gleichen Herren, auf der Kinderbelustigung die Kinder ab, in dem sie dort an die Kinder Lose verkaufen. Dabei sind sogar Leute, die „mir“ verbieten wollten, am Präsidententisch Lose zu verkaufen, als sie Präsidentenpaar waren, mit der Begründung:
„Es seien ihre Gäste und die würden nicht abkassiert und belästigt.“
Ich hatte zuerst mit der Kinderbelustigung begonnen, worauf der Krawall begann. Als sich alles beruhigt hatte und die „durcheinander Brüllerei“ aufhörte, holte „Der Herr Familienrat“ zu seinem „2. Schlag“ aus.
Er drehte sich zu mir, schaute mich durchdringend, mit seinen blutunterlaufenen Augen herausfordernd an und stieß mir, seine nächste Frage, regelrecht ins Gesicht.

Ich zitiere wörtlich:

„Da war doch noch was! - Da war doch noch was! - St. Martin ..... lass kommen, komm, komm! - Lass kommen!“

Ich sah in sein hassverzerrtes Gesicht und brach diese Vorstandsitzung einfach ab. Unter solchen Bedingungen, kann man nicht weiter machen! Es war wieder mal eine Situation, in der mir bewusst wurde, dass ich diesem Typen, auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war. Alles was ich gegen ihn unternehmen würde, würde seine Familie treffen, denn er fuhr kurze Zeit später wieder zur Arbeit ins Ausland und kam erst, fast 1 Jahr später wieder zurück. Dann wäre wieder Gras über die Sache gewachsen.
Heute weiß ich, dass ich keinen Grund hatte auf die Familie Rücksicht zu nehmen, im Gegenteil ich hätte Ihn aus dem Verein entfernen müssen. Nachher ist man immer schlauer.

weiter im 2.Kapitel

Dann war es ein privates Fest bei uns, zu dem auch der Vorstand eingeladen war. Hier provozierte „Der Herr Familienrat“ im Vorstand eine Schlägerei. Er machte damit ein schönes Fest, welches schon über eine Woche lief, einfach kaputt.

Viele Leute sorgten dafür, dass an den Tage vorher, jeden Tag etwas schönes geschah und brachten uns damit ihre Glückwünsche dar. usw.
Bei dem, den er angegriffen hatte und der in gleich zwischen die Stühle auf den Boden beförderte, entschuldigte er sich.

Bei uns, denen er alles versaut hatte, fand er das nicht für nötig. Aber es geht noch weiter!

Wir hatten bis 1993 auf dem Kirchenvorplatz, ein „Symbolisches Feuer zu St. Martin “ in einer großen Pfanne abgebrannt.

Beim „Präsidentenpaar Gerdemarie und Alfons S........“ war die Grundstückseigentümerin, des großen unbebauten Grundstücks, Am Steinberg, als Gast im Gefolge eingeladen und zu diesem Anlass, aus Teneriffa angereist. Ich nutzte diese Gelegenheit und holte mir die Genehmigung, von der Eigentümerin Frau Heiartz, auf diesem Grundstück das Martinsfeuer abbrennen zu lassen. Bei der Ankündigung, dass das Feuer dort stattfinden sollte, waren die Hovener begeistert und belieferten uns mit viel Brennmaterial, um ein großes Feuer für die Kinder, abbrennen zu können.

Nr.06.Titel-Im-Verein

Das schlimmste Ding leistete „Er“ sich, als wir zum ersten Mal, ein richtiges Martinsfeuer abbrannten. Da das Feuer im Wohngebiet „Am Steinberg“ abgebrannt wurde, waren verschiedene Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Es war mit der Versicherung vereinbart, dass nach der Feier, eine Feuerwache einige Stunden am Feuer vorhanden sein musste, bis alles niedergebrannt war. Dann war vereinbart, dass wenigstens
1 Person des Vorstandes, vor und während der Martinsfeier, wenn das Feuer angezündet und abgebrannt wurde, als Hauptaufsicht am Feuer zu sein hatte.
Die Feuerwache, wurde von „Axel G........“ organisiert und bestand aus Fachleuten, die diese Aktion als Übung ansahen. Deshalb kostete sie uns nichts. Sie wollten nur einen Kasten Bier und eine Flasche Schnaps, für den Trupp, um nach Beendigung der Übung, noch gemütlich zusammen zu sitzen.

„Der Herr Familienrat“ meldete sich freiwillig, als „Hauptaufsichtsperson des Vorstandes“
für die Feuerwache, vor und während der Martinsfeier am Feuer. (Auflage der Versicherung)
Da „Axel G........“ die Männer zur Feuerwache besorgt hatte, wurde „Er“ zur Feuerwache mit eingeteilt. Der Rest des Vorstandes, ging dann wie immer, als Zugsicherung mit dem Martinszug durch das Dorf. Einer des Vorstandes sagte dann auf dem Weg durch das Dorf: „Jetzt laufen wir hier und passen auf anderer Leute Kinder auf! Sind wir eigentlich bekloppt? Das gibt es im nächsten Jahr nicht mehr!“ Ein halbes Jahr vorher fiel er mir genauso in den Rücken, wie alle anderen. Das sind schon Geistesgrößen gewesen.

Als wir dann später, mit ca.300 Kindern zum Feuer kommen, das lichterloh und hell brannte, sah man die „gesamte, so genannte Feuerwache“, mit Bierflaschen in der Hand, um das Feuer herum laufen.

Es sah aus, als wären wir in einem „Werbespot für Flaschenbier“. War das ein gutes Beispiel für die Kinder?
Der Hauptaufsichtsführende des Vorstandes, „Der Herr Familienrat“ bekam kaum noch ein Wort über die Lippen. Er hatte sich an der Flasche Schnaps festgehalten und dieser so zugesprochen, dass er sich soeben noch auf den Beinen halten konnte.
Die Flasche Schnaps, war fast leer und ihm lief der Speichel aus dem Mund.

Folgendes war passiert:

1. Ein Mann der Feuerwache, hatte sich selbst angezündet. Er brannte am linken Arm, konnte sich aber noch selbst löschen.
2. Bei „Axel G.......“ explodierte der Benzinkanister, in dem zuvor der Brandbeschleuniger war, um das Feuer anzuzünden, in der Hand. Es ist nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn der Kanister noch mit 1 oder 2 Litern gefüllt gewesen wäre. Man würde Axel G..., falls er noch leben würde, vielleicht kaum noch wieder erkennen. So aber, hatte er sich „nur“ an einem Finger verbrannt, den er später versuchte, am Bierglas, in der Kneipe zu kühlen.

3. Die Hauptaufsichtsperson des Vorstandes, war ob des zu tief ins Schnapsglas (Flasche) Schauens, kaum ansprechbar, er lallte und stammelte unverständliches Zeug vor sich her.

Hier entging die Kirmesgesellschaft, um Haaresbreite, einer Katastrophe!

Infolge dessen, hätte keine Versicherung irgendetwas gezahlt!
Aber typisch für ihn. Zwei Tage später, als mein Zorn auf ihn, ob dieser groben Fahrlässigkeit etwas verraucht war ging ich zu ihm nach Hause. Das erste was er sagte war. Ich zitiere wörtlich:
"Hast Du die dumme Sau gesehen von der Wachmannschaft, zündet der sich selber an." Er zeigte wieder mit dem Finger auf einen anderen und wollte davon ablenken, dass er die Gesellschaft in große Gefahr gebracht hatte.

Kein Wort der Endschuldigung kam von ihm. Meine Ankündigung, dass es so nicht weitergeht hat er wohl richtig verstanden.


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weiter im Kapitel 3

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