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0,04Titel-Kapitel-4

Die systemartige Zerstörung alles von mir Erreichten und Aufgebautem.

1980 wurde ich zum ersten Mal, in das Amt des 1. Vorsitzenden gewählt. „Einstimmig!“ Danach wurde ich 4 x in diesem Amt, von der Mitgliederversammlung, einstimmig bestätigt.
Das letzte Mal 1992.

Bei dieser Versammlung wurde beschlossen, das 90-jährige Stiftungsfest der Gesellschaft, 1994 groß zu feiern. Der Vorstand bekam den Auftrag, ein Konzept zu entwerfen und den Rahmen der Festlichkeit, den Mitgliedern bei der nächsten Versammlung, vorzulegen. Die Kasse durfte nur mit 3.000,-- DM belastet werden.

Zur Vorbereitung, auf das kommende 90-jährige Stiftungsfest, lud die Gesellschaft zum Abschluss der Kirmes 1992 und 1993, am Montag nach dem Familientag, zum Umtrunk ein. Es wurde eine große Tafel zusammen geschoben, an dem dann alle noch verbliebenen Mitglieder Platz nahmen. Der Vorstand bediente dann die Mitglieder. Es war die große Kirmesfamilie.
Wenn da nicht der Feind, in den eigenen Reihen gelauert hätte!

Jahre später hat mir Jemand gesagt: „Wenn man das alles beobachtet hat, was Du und Deine Familie Euch erlauben konntet und gemacht habt, konnte man schon neidisch werden.
“ Liegt hier der Hase begraben?"

Wurde Missgunst und Neid zu unbändigem Hass?

Da sich unsere langjährige Hauskapelle, „The Countryboys“ auflöste und somit nicht mehr spielen konnte, mussten wir eine neue Tanzkapelle verpflichten. Dies war ein Problem und ging wieder einmal nicht reibungslos. Es musste ja schon, auch mit Blick auf das Stiftungsfest in 2 Jahren, etwas Gutes sein.

Von Alfons Sch......... wurde uns, eine ihm bekannte Tanz und Unterhaltungskapelle empfohlen. Um sie uns anzusehen fuhren wir in einen Nachbarort, zu einem Konzert eines befreundeten Mandolinenorchesters, wo diese Kapelle nach dem Konzert dann spielte.
Das Mandolinenkonzert war zu Ende, dann trat die Tanzkapelle auf.

Ich schildere das so, wie es aussah.

Rechts, immer von unten gesehen, stand ein großes Monstrum auf der Bühne, hinter dem der Bandleader Platz genommen hatte. Das Teil war so groß, dass wir, da wir in der Nähe der Bühne saßen, den Bandleader nur in Bauchhöhe durch einen Spalt, sehen konnten. Dies war nur möglich, weil das Teil, in dem die einzelnen Keybordteile in Stufenform des Instrumentes untergebracht waren, dort einen breiten Spalt hatte.
Links neben diesem Teil standen zwei Männer, hinter ihren Gitarren. Man kann auch sagen:
„Da standen Zwei, denen man Gitarren umgehängt hatte.“

So, und was man kaum zu glauben vermag, sie begannen zu spielen.
Also der, hinter dieser großen Kiste stand, der Bandleader, drückte mit den Tasten, auf seinem Instrument ein paar Impulse ein, bis dass das Teil selbstständig anfing, Musik zu machen und verkreuzte dann seine Arme vor der Brust. Die Zwei, mit den Gitarren um den Hals, bewegten sich auch im Takt. Sie verzogen dabei aber keine Mine, und bewegten nur ihre Hände. Es sah so aus, als ob sie auf den Instrumenten spielten. Die Hand dafür ins Feuer legen, würde ich nicht.
Beweisen kann ich es jedenfalls nicht.

Eines weiß ich aber mit Gewissheit: „Hätten wir zur Kirmes diese Leute auf die Bühne gestellt, man hätte uns für bescheuert erklärt“. Ich kann nicht verstehen, dass ein Musikverein, der selber Musik macht, sich so etwas bieten lässt und dafür auch noch Geld bezahlt. Da stehen Zwei, bei denen man jeden Moment damit rechnen muss, dass sie sich der Länge nach, vor Erschöpfung, auf die Bühne schmeißen und der Boss von denen baut einen riesigen Kassettenrecorder auf der Bühne auf, nur um dort zu stehen und den Schalter für EIN und AUS zu bedienen und dann die Arme auf der Brust zu verkreuzen.
Für Hoven war das jedenfalls zu wenig. Aber damit war das noch nicht gelaufen.


Nr.07.Titel-Im-Verein

 

Alfons Sch.........wollte unbedingt, aus welchen Gründen auch immer, dass diese Kapelle in Hoven, beim großen Fest, spielen sollte. So organisierte er, hinter meinem Rücken, eine weitere Anhörung dieser Kapelle.

Sie spielte im Kreis Düren irgendwo zum Schützenfest. So fuhren also Alfons Sch..., Alfred E...... Dieter St........... und natürlich wieder Er!, „Der Herr Familienrat“ in jenes kleine Dorf, in den Bergen hinter Düren. Ohne mich zu informieren, natürlich.

Tags darauf, erzählt mir dann „Der Herr Familienrat“: „Hör mal! Der Alfons Sch.......... hatte eine Fahrt nach Bielstein organisiert. Dort spielte die Kapelle, die wir uns schon in Pier angesehen haben. Ich war auch mit.“

(Er wusste genau, dass mir das nicht verborgen bleiben würde und ich davon erfahren würde.
Er glaubte wohl, die Flucht nach Vorne antreten zu müssen, in dem er mich am anderen Tag von dieser Aktion in Kenntnis setzte. Er wusste schon dass dies keine saubere Sache war.)

Nun kam eine Hetztirade gegen den Organisator dieser Gehörproben-Reise. Da der gleiche Wirt dort den Zapf im Zelt hatte, wie bei uns im Zelt hörte „Der Herr Familienrat“ ein Gespräch mit, zwischen dem Wirt und Alfred E..... Der Wirt Herr R......... warf Alfred E...... vor, sein Sohn Norbert sei schuld daran, dass in Hoven ein größeres Zelt aufgebaut werden müsse. Er habe das Zelt bei ihm größer bestellt, da das Präsidentenpaar Alfons und Gerdemarie Sch......... so ein riesiges Gefolge habe. Es würde in ein normales Zelt gar nicht hinein passen.
Dann erzählte er mir aufgebracht in seiner bekannten aggressiven Art.
Dann wollen sie: 1. dass unser Pastor P... nicht die Festmesse halten soll.
2. dass der Kirchenchor nicht in der Festmesse singen soll.
3. dass der Präsident alles einfach, ohne den Vorstand zu fragen, umwerfen will, usw.

Er erzählte mir, dass der Chef der Kapelle, als er sie hätte ins Zelt kommen sehen, wie wild auf seinem Instrument herum gehämmert hätte.
Dann hätte Alfons Sch......... sich länger mit dem Kapellmeister unterhalten, während das Gespräch zwischen Alfred E...... und dem Festwirt gelaufen sei, wobei er zu gehört habe.

Er beschwor mich, da er glaubte mich soweit aufgehetzt zu haben, dass ich nun Alfons Sch.........und Alfred E..... zu Rede stellen würde und sagte: 
Ich zitiere wieder wörtlich:
„Pass aber auf, dass mein Name nicht genannt wird!“
Zitat Ende.

So macht man das, hier kann sich jeder selbst sein Urteil bilden, was er damit bezwecken wollte.

Der „Zweite“ des Geschäftsführenden Vorstandes, der 1. Geschäftsführer, der mitgefahren war, unterrichtete mich ebenfalls von diesem Vorfall. Er sagte mir, dass Alfred E...... und Alfons Sch.......... ihn bedrängt hätten, den Vertrag mit dieser Musikkapelle ohne Rücksprache mit mir, abzuschließen.

Dieter St........... weigerte sich jedoch, hinter meinem Rücken, diesen Vertrag abzuschließen.
Auch die Beteuerung, dass ich gar nicht gefragt werden müsse, konnte ihn nicht dazu bewegen, hier einen Vertrag abzuschließen.

Jetzt muss mir mal jemand erklären, was „Der Herr Familienrat“ hierbei wollte. Ich habe den noch niemals ein Lied summen, pfeifen und schon gar nicht singen hören. Was wollte der dabei? Hat er überhaupt Ahnung von Musik? Hier wurde wieder gegen mich opponiert und da wollte er wohl dabei sein und mit mischen. Da ich ihn kenne, weiß ich dass er bei dieser Fahrt in die Berge gegen mich gewettert hat. So wie er dann bei mir über Alfons Sch.......... und Alfred E..... gewettert hat.
So hetzt man Menschen gegeneinander auf und sät Zwietracht.

weiter in Kapitel 4

Da ich meinen Verein gekonnt geleitet und geführt habe, konnten die soweit fahren wie sie wollten. Wenn mir das nicht passte, wurde es nicht gemacht.
So kam es dann auch.
Die Kirmes war zu meiner Zeit kein Seniorennachmittag, sondern „DAS FEST" im Dorf.
In diesem Jahr gab es viel Stress, da das Präsidentenpaar einige Vorstellungen hatte, die ich so nicht hinnehmen konnte.

Kirmes war für mich immer das Fest der Hovener Bürger und Vereine sowie die Hovener Kinder. So gehörte zum Fest einfach ein Kirmesplatz, auf dem ein Karussell für die Kinder stand.
Das war am wichtigsten.
Ohne Karussell ist es keine Kirmes.
Es gehörten auch Zuckerwaren und Spielwaren dazu, damit Opa und Oma die Enkelkindern, auf dem Kirmesplatz Karussell fahren lassen konnten und Süßigkeiten und Spielzeug, was man nur auf dem Kirmesplatz bekommt, kaufen konnten.
Das gehört für mich grundsätzlich zur Kirmes.
Dann dürfen das Zelt und ein Imbiss nicht fehlen, damit der Verein seine Tradition Pflegen konnte. Es gehörte ebenso die Festmesse dazu die, der Kirchenchor und unser Pastor gestalteten. Die dazu spielende Musikgruppe ist auswechselbar, solange sie nicht aus Hoven sind. Natürlich gehören der Männergesangverein und die anderen Hovener-Vereine einfach mit dazu.

Daran war bei mir nicht zu rütteln.
Wenn jemand was anderes wollte, musste er sich mit mir auseinandersetzen.

Da ich den Festzug, mit Kutsche, wieder eingeführt habe, gehörte bei jedem Präsident der Festwagen zum Festzug. Auch wenn der Vorstand, wie die „Mafia“ im schwarzen Anzug neben einem Oldtimer herlaufen musste, den man uns dann aufs Auge gedrückt hatte.
Die Kutsche fuhr mit, anderen Honoratioren des Gesellschaftslebens mit dem Maikönigspaar
Dirk und Claudia W.....
So war das eben. Und es war gut so, wie die Vergangenheit gezeigt hat und der Vergleich mit heute beweist.

Natürlich darf eine gute Musikkapelle, die zum Tanz aufspielt auf keinen Fall fehlen. Wenn das alles stimmt, dann sind die Voraussetzungen gegeben, dass es ein schönes und unter meiner Führung gewohntes, großes Fest wurde.

Bei allem Stress den wir in diesem Jahr hatten, konnten wir mit dem amtierenden Präsidentenpaar auch ein großes Fest feiern. Ich hatte ihnen dies versprochen und hielt wie immer, auch hier mein Versprechen. Das ist eine Sache der Selbstachtung und Ehre.
In diesem Jahr versuchten einige Vorstandsmitglieder, unter der Initiative von Willi Sch...,
den 1. Geschäftsführer zu demontieren.
Willi Sch........... hatte Jahre vorher diesen Mann, als guten und für unsre Zwecke sehr guten Mann, in den Vorstand gebracht. Dann plötzlich, bekämpfte er ihn, auf übelste Weise. Es kam soweit, dass man befürchten musste, dass es bei den oft stattfindenden Zusammenkünften, zur Eskalation kommen würde. Um dies zu unterbinden und erst gar nicht geschehen zu lassen, blieb nichts anderes übrig, als den alljährlichen Ausflug des Vorstandes abzusagen. Denn so etwas hatten wir, bei einem privaten Fest von Helga und mir, bereits erlebt. Zu diesem Fest war natürlich auch der Vorstand der Kirmesgesellschaft eingeladen.


Nr.08.Titel-Im-Verein


Ich hatte im Verlauf der Jahre, eine gute und schöne Kameradschaft, im Vorstand aufgebaut. Dazu gehörte, dass wir das ehemalige Präsidentenessen, welches durch die private Nadelkasse des Vorstandes finanziert wurde, zu einem mehrtägigen Ausflug ausbauten. Die Nadelkasse war ursprünglich, zur Finanzierung des Präsidentenessens eingeführt worden und wurde von den Vorstandsmitgliedern gespeist. In der Regel waren damals alle Vorstandsmitglieder, für ein Jahr Präsident der Kirmesgesellschaft gewesen. Beim Ablegen der Präsidentenwürde bekam der scheidende Präsident, die so genannte Präsidentennadel angesteckt. Der Grund war, er sollte nicht ohne Silber sein, nachdem er die große Silberkette abgegeben hatte. Es bestand eine Verpflichtung diese Nadel immer, bei Veranstaltungen der Kirmesgesellschaft, zu tragen. Wenn nun ein Vorstandsmitglied diese Nadel nicht angesteckt hatte, musste ein Betrag von 50 Pfennigen als Strafe in die Nadelkasse gezahlt werden. Das Geld wurde dann gesammelt und am Ende des laufenden Jahres wurde das Präsidentenessen organisiert. Diese Nadelkasse wurde dann, mit den Jahren zur Kameradschaftskasse des Vorstandes, in die dann jedes Mitglied, bei den Vorstandsitzungen, in der Regel 10,00 DM einzahlte, um die Kosten für div. Veranstaltungen des Vorstandes zu finanzieren.
Nur 1 Mal wurde diese Kasse für ein privates Geschenk für ein Vorstandsmitglied missbraucht, ohne mein Wissen. Da war einer 25 Jahre im Vorstand. Es sei am Rande erwähnt, davon die wenigste Zeit im Dorf, er bekam dafür ein Geschenk aus der Nadelkasse. Ohne mein Wissen.
War es bei anderen die Überreichung einer Urkunde, musste es bei diesem Herrn ein Geschenk sein. Wer das wohl eingefädelt hat?

Es war eine gute Einrichtung, die allen Vorstandsmitgliedern zu Gute kam und die Basis für viele Aktivitäten bildete, die den Vorstand zusammenschweißte. Wir pflegten eine Kameradschaft, für die uns viele Leute im Dorf beneideten. Jeder Präsident, der anschließend in den Vorstand gewählt wurde, freute sich dazu zu gehören und dabei zu sein. Zu den beliebten Aktivitäten zählten, der Ausflug, die Weihnachtsfeiern in unserem Haus und all die privaten Familienfeste der Vorstandsmitglieder.

Ich spüre heute noch das Schulterklopfen, wenn wir wieder einmal ein schönes Fest erlebt hatten und höre noch heute die vielen Schwöre und Versprechungen, die man mir und meiner Frau gab.

Nun, so ein Fest war dann auch unsere Silberhochzeit, die durch viele Aktivitäten von Anderen, eine ganze Woche lang, gefeiert wurde. Dann kam der große Festabend zum Abschluss. Alles war gut gelaufen und war harmonisch über die Bühne gegangen. Familie und „FREUNDE“, sowie Bekannte und Nachbarn waren geladen. Wir hatten, in unserer Gartenanlage, ein Partyzelt aufgebaut. Dass Wetter spielte mit, es war so, wie man sich ein solches Fest wünscht.

Dann, gegen Mitternacht, provoziert „Der Herr Familienrat“ eine Schlägerei, mit einem Vorstandsmitglied der Kirmesgesellschaft und beendet dadurch abrupt ein Fest, dass bis dahin ohne den kleinsten Zwischenfall, über eine Woche, gefeiert wurde. Es war einfach ein weiterer Vorfall, der die Verrohung und das Absinken der Hemmschwelle zur Gewalt offenbarte.

Wir waren in Hoven stolz darauf, dass unsere Kirmes schon Jahrzehnte, ohne Schlägerei gefeiert werden konnte. Was glauben Sie, wie uns zu Mute war, als das dann bei uns, in unserem Hause, geschah.
In einem Haus, in dem Schläge und Gewalt gegenüber Tiere und Menschen überhaupt kein Thema ist.

Am anderen Tag, sitzen wir beim Frühstück. Christa und Hein L............ waren da, um uns beim Aufräumen zu helfen. Hein L...... war der Kontrahent, der vom „Herrn Familienrat“ angegriffen worden war. Der „Herr Familienrat“ kommt dazu und entschuldigt sich bei Hein L......... Dass er uns, unser Fest versaut hatte, juckte ihn überhaupt nicht, denn für uns hatte er kein Wort der Endschuldigung übrig. Er war wohl sauer, dass ich ihn nach seinem Auftritt vor die Tür gesetzt hatte und ihm für diese Nacht, das Betreten unseres Hauses verboten hatte. So ist das, er benimmt sich wie die Axt im Wald und ist voller Unverständnis, dass man sich so etwas verbietet. 

Jetzt sei hier wieder die Frage gestellt: Wie verhält man sich jetzt?

Es war längst schon an der Zeit, ihn aus dem Vorstand zu entfernen. Nur da war die Familie. Er fuhr kurze Zeit später, wieder zur Arbeit, ins Ausland und kam oft nach Monaten erst wieder zurück. Seine Familie blieb hier und hätte seine Schuld tragen müssen. Also wurde wieder die Faust in der Tasche gemacht und alles geschluckt.

Weiter im 4. Kapitel

Um nicht Ähnliches durch Andere, auf einem Ausflug erleben zu müssen, wurde der Ausflug abgesagt. Mehr und mehr wurde die Kameradschaft zerstört. Bei allen Vorfällen hatte einer immer die Hand im Spiel. „Er“ versuchte zwar Andere vorzuschieben, doch „Er“ konnte mich nicht mehr täuschen.

Zum Jubelfest der Kirmesgesellschaft, das 1994 stattfinden sollte, waren noch einige Vorbereitungen zu treffen. So wurde für den Frühschoppen, am Sonntagmorgen, die „Blas und Volksmusikkapelle Walldorf“ aus der Eifel verpflichtet. Dazu fuhren wir in die Eifel. Mit von der Party waren der geschäftsführende Vorstand: Dieter St........... als 1. Geschäftsführer. „Der Herr Familienrat“ als 1. Kassierer, sowie ich und Max C..., der in Walldorf bekannt ist, dort Verwandte hat und als Vermittler auftrat. Hinzu kam, dass ich endlich den Widerstand des Vorstandes gebrochen hatte und ihn zum Ehrenmitglied ernennen wollte und konnte. Das war wohl auch ein sehr hartes Stück Arbeit gewesen bei dem ich von niemanden Unterstützung hatte.
Stimmt das wenn einer sagt: "Du bist mein Freund?"


Nr.09.Titel-Im-Verein

 

Nun bekam ich die Verrohung des Vorstandes, fast körperlich zu spüren und sah, dass es Leute im Vorstand gab, die rücksichtslos und ohne Skrupel alles Erreichte aufs Spiel setzten, um sich zu profilieren. Nur kam nichts Gescheites für den Verein dabei heraus. Es wurde nur aus Bosheit und zur Selbstdarstellung, die zeigen sollte wer das Sagen im Verein hatte, gegen alles was von mir kam, ohne fundierte Gegenvorschläge opponiert - und das auf übelste Weise.
Leider war der langjährige 2. Vorsitzende, das spätere Ehrenvorstandsmitglied,
Heinrich Gierling verstorben. Er war immer der Garant, für Frieden und Fairness im Verein gewesen und das über Jahrzehnte.

Da im Vorstand kaum noch etwas, ohne Ärger und Verdruss, durchzusetzen war. Der Brunnen war total vergiftet, brauchte ich einen neuen neutralen und fairen Mann. Bevor ich das Amt des 1. Vorsitzenden bei der nächsten Wahl des Vorstandes, die 1995 anlag, zur Verfügung stellen würde, sollte der Mann, wie Heinrich Gierling, wenn es Krach gab, als Vermittler auftreten und den Streit schlichten. Dass ich selbst noch einmal, eine faire und neutrale Person für mich brauchen würde, konnte ich da nicht ahnen. Es hätte mir sowieso nichts genützt. Als es dann soweit war durch die Machenschaften des "Mickers“, wurde mir klar, dass ich den falschen Mann auf den Thron gehoben hatte.
Nun begreife ich auch, warum alle so massiv gegen ihn waren. Nun, damals ahnte ich nichts davon und vertraute ihm bedingungslos. So setzte ich mich dafür ein Max C...... zum Ehrenmitglied zu ernennen. Ich habe ihm geglaubt und bedingungslos vertraut. Das wurde mir und meiner Familie zum Verhängnis!

Weiter im 4. Kapitel

Wir konnten in Walldorf, den Vertrag mit der Blasmusikkapelle abschließen und wussten, dass wir eine echte Attraktion für den Sonntagmorgen verpflichtet hatten.
Auf der Rückfahrt, sagte ich: „Nun haben wir das Programm für unser Fest zusammen. Es fehlt nur noch ein Knaller, für den Sonntagabend. Es muss etwas sein mit dem wir die Leute, wenigstens bis 23,00 Uhr oder 24,00 Uhr im Zelt halten können. Wir haben das Programm stehen und können es wie folgt, bei der kommenden Mitgliederversammlung der Kirmesgesellschaft, zur Genehmigung vortragen und abstimmen lassen.“

Freitagabend: Für den Sternmarsch und Zapfenstreich zum Auftakt.

Dudelsackgruppe Hochland - Pipes & Drums - Heistern, Tabourcorps Blau - Weiß Mariaweiler, Tambourcops Einigkeit - Birkesdorf, Blasmusikkapelle Zierte Jonge, Jugendblasorchester Birkesdorf.
Festkommers:
Mandolinenclub Merken, Musikgruppe aus Peru, Kirchenchor und Männergesangverein Hoven mit Liedvorträgen, Der Orgelmann, Büttenrede Käte Porschen und Liedvortrag Vorsitzender.
Samstag: Präsidentenball:
Für Kirchgang, Festmesse und Zugmusik zum abholen des Präsidenten.
Tabourcorps Blau-Weiß Mariaweiler, Jugendblasorchester Birkesdorf, Mandolinenclub Merken, Kirchenchor und Männergesangverein Hoven.
Präsidentenball:
Tanzmusik: Big-Band der Rheinbraun mit 28 Musikern.
Zur Auflockerung: Das Tambourcorps Jakobwüllesheim.
Sonntag: Festzug mit Kutsche und Feier am Ehrenmal anschl. Frühschoppen
Festzug:
Tambourcorps Blau-Weiß Mariaweiler, Jugendblasorchester Birkesdorf, Kutsche.
Frühschoppen:
Dance-Show-Band, Blasmusikverein und Oberkrainergruppe Walldorf .
Sonntagabend Festball:
Dance-Show-Band,
als Auflockerung: "Das Monschauerhuhn."
Montag:
Familientag: Dance-Show-Band, Zauberkünstler "Magic Peter".

 

Soweit steht das Programm zum Fest. Nur für den Sonntagabend fehlt noch etwas. Ich betone hier ausdrücklich, dass „Der Herr Familienrat“ hier bei der Beratung, die auf der Heimfahrt, in meinem PKW stattfand, einbezogen war und sich auch daran beteiligt hat. Später wird er davon nichts mehr wissen wollen. Jahre später fällt es ihm dann wieder ein. Das ist ein Leckerer.

Zunächst einmal erklärt Max C..., dass er die Kosten für die Blasmusikkapelle übernehmen will. Dann sagt er uns: „Ich kann Euch etwas empfehlen, was Ihr noch nicht gesehen habt.
„Das Monschauer Huhn“.
Ich habe diese Nummer schon einmal gesehen und empfehle Euch diesen Mann wärmstens.“
Es war kein leeres Versprechen, soviel bisher.

„Das Monschauer Huhn“ wurde verpflichtet und war ein Knaller.
Damit stand schon vor der Kirmes 1993, das Festprogramm für 1994 fest und war perfekt. Eigentlich hätte der Vorstand die Kirmes 1993, mit Alfons + Gerdemarie Sch..........einfach genießen können und sich auf das Jubiläum, im nächsten Jahr freuen können.
Eigentlich ja. - Dieser Vorstand aber nicht.

Nachdem wir mit dem Präsidentenpaar und seinen Gästen, einen schönen und stimmungsvollen Abend erleben konnten, begann sich am Sonntag, beim Schießen des neuen Präsidenten die ganze Sache zu zuspitzen, als Dieter St.......... den Präsidentenvogel herunter schoss. Nichts war mehr so, wie vorher. Die Kirmes ging noch ruhig zu Ende und konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Nur hatte der "Herr Familienrat", wie sollte es auch anders sein, sehr böse Worte für das ausgeschiedene Präsidentenpaar übrig. Ich musste mir hier schwere Vorwürfe anhören, von „IHM“ und der „Frau mit dem Zettel“.
Makaber dabei ist, dass gewisse Leute sich im abgelaufenen Jahr, gerade bei ihm immer beschwerten.
Pech gehabt, sie haben ihn nur schlau gemacht.
Nun begann die Endphase, der Vorbereitungen, für unser großes Fest 1994. Die Verträge wurden vom Geschäftsführer abgeschlossen, nachdem die Mitglieder ihre Zustimmung gegeben hatten. Natürlich auch der Vertrag mit dem Tambourcorps Jakobwüllesheim. Willi Sch........ und Peter Ke..... waren auf eigenem Wunsch beauftragt worden, sich um diesen Programmpunkt zu kümmern. Vom Kassierer waren sie dann genötigt worden, auch die Kosten dafür zu übernehmen.

Nachdem sie alles erledigt hatten und bei der nächsten Vorstandsitzung erklärten, dass die Sache klar war, konnte der Geschäftsführer den Vertrag für Kirmessamstag abschließen. Da unser Tambourcorps Blau-Weiß Mariaweiler, in diesem Jahr krankheitsbedingt nicht in der Lage war, den Zapfenstreich zu spielen, musste ein anderes Corps gefunden werden, was mit dem Jugendblasorchester Birkesdorf, am Ehrenmal den Zapfenstreich spielen sollte. So wurden div. Vorstandsmitglieder beauftragt, sich bei verschiedenen Vereinen sachkundig zu machen, ob
1. der Termin möglich war.
2. ob und das war Voraussetzung, der Zapfenstreich zum Repertoire des Corps gehört und gespielt werden kann.
3. Wie hoch die Kosten sind. Tabourcorps die den Zapfenstreich nicht beherrschten, fielen automatisch durch das Raster.

Hier gab es wieder Ärger, da Einer glaubte, gleich einen Vertrag machen zu müssen.
Nur die Bedingungen waren schon etwas befremdlich.
1. wollte der Verein 350,00 DM für den Auftritt haben
2. zusätzlich 150,00 DM um den Zapfenstreich zu üben.
So etwas konnten wir nicht akzeptieren und wurde abgelehnt.

Das Vorstandsmitglied war damit nicht einverstanden und meinte, hier sauer sein zu müssen.
Es wurde dann ein Tambourcorps verpflichtet, welches preiswerter war und den Zapfenstreich nicht extra einüben musste. Außerdem:
„Den Zapfenstreich kann man nicht einfach mal so, für einen Auftritt einüben“. Dafür sind die Solostücke zu schwer.

Alle Verträge waren abgeschlossen, der Vorstand feierte seine Weihnachtsfeier noch in unserem Haus.
Am 06. Januar 1994 fand dann die erste Vorstandssitzung im Jubeljahr, in unserem Haus statt. Da Dieter und Wilma St........ noch in Urlaub waren konnte der Präsident nicht an dieser Vorstandsitzung teilnehmen. Ich eröffnete die Vorstandsitzung und Peter Ke....... meldet sich gleich zu Wort:

Nr.10.Titel-Im-Verein

 

Peter Ke...... meldet sich zu Wort und erklärt folgendes:  
Ich zitiere wörtlich:

„Die Frau (Name:........), die das Tambourcorps leitet, hat angerufen und bittet uns, so früh wie möglich den Auftritt des Tabourcorps einzuplanen, da die Kinder am anderen Tag zur Schule müssten.“
Ich sage: „Wieso? Am Sonntag ist doch keine Schule“.
Darauf Peter Ke.....: „Wieso Sonntag? Montag! Der Vertrag wurde für Sonntag abgeschlossen.“

Dann entbrennt eine, für den Vorstand mittlerweile übliche, böse und aggressive Diskussion. Keiner weiß mehr etwas von Samstag. Keiner weiß mehr, dass das "Monschauer Huhn" für Sonntag bestellt ist. Ich stehe mit dem Rücken zur Wand. Das Geschäftsführende Vorstandsmitglied, der 1. Kassierer Jochen H...... ist anwesend. Er war auch dabei, als Max C..... in meinem PKW, auf dem Rückweg von Walldorf nach Hause, als wir die Blasmusikkapelle Walldorf verpflichtet hatten, uns das „Monschauer Huhn“ für den Sonntag empfahl. Für Samstag hatten wir ja das Tambourcorps verpflichtet. Er war über alles informiert und wusste genau bescheit. Doch es kam kein Wort von ihm und ich stand mit dem Rücken an der Wand.

Das war wieder so richtig nach seinem Geschmack. Alles fiel über mich her. Der 2. Vorsitzende verließ einfach die Vorstandssitzung. Zu früh, sonst hätte er mitbekommen, wie dann „Der Micker“ wieder versuchte, sich aus der Schusslinie zu bringen. Denn als die Wogen so richtig hoch schlugen, lenkte er plötzlich ein und richtete den Fokus auf Alfons Sch......... Er zeigte plötzlich mit dem Finger auf ihn und sagte: „Du hast doch gesagt, du hättest „Das Monschauer Huhn“ schon mehrmals gesehen“. Plötzlich war klar, dass „Das Monschauer Huhn“ bereits vertraglich verpflichtet war, in Hoven, am Sonntagabend, beim Präsidentenball, aufzutreten.

Wenn „Er“ aufgestanden wäre und hätte gesagt: „Der Vorsitzende hat recht, hier stimmt etwas nicht. Es ist alles so, wie unser Vorsitzender gesagt hat“. Doch das fiel ihm nicht ein.

Stattdessen schob er Alfons Sch....... den schwarzen Peter zu.

Es war eine unwürdige, hinterhältige Groteske, die da in meinem Haus stattfand. Hier gab es nur eines zu tun. Ich schloss vorzeitig die Vorstandssitzung.

Es geht noch weiter!

Als das Präsidentenpaar und Geschäftsführer dann aus dem Urlaub zurück war, habe ich Dieter und Wilma St......... über diese Schweinerei informiert und nachgefragt, zu welchem Tag der Vertrag abgeschlossen worden war.

Als ich ihnen von der Einlassung Peter Ke..... erzählte, wurde der Geschäftsführer blass. Er sagte, dass die Leiterin des Tambourcorps Jakobwüllesheim bei ihm angerufen habe und sich vergewissern wollte, ob das stimmt und richtig sei?

Sie sagte ihm: „Peter Ke..... habe sie angerufen und ihr erklärt, es habe sich etwas verändert. Der Auftritt des Tambourcorps müsse nicht Samstag, sondern am Sonntag stattfinden und der Vertrag müsse dem entsprechend geändert werden.“

Darauf habe er gesagt: „Da kann ich leider im Moment nichts zu sagen. Da weiß ich nichts von. Das muss auf der nächsten Vorstandssitzung, die Anfang des neuen Jahres stattfinden wird, geklärt werden.“

Ich habe damit Willi Sch....... konfrontiert, der mir darauf sagte und Tage später wieder abstritt:
„Wir sind doch nicht blöd und machen dem St........ die Musik.
Peter Ke..... behauptete: „Ich habe geglaubt, dass das für Sonntag vereinbart worden sei“.

Nur Lügen und Schutzbehauptungen.

Als ich bei der nächsten Vorstandssitzung dieses Thema ansprach, der Präsident und Geschäftsführer Dieter St........ war hier auch, aus beruflichen Gründen verhindert, versuchte Willi Sch........ sich heraus zu reden und behauptete, dass der Geschäftsführer kein Recht gehabt habe, sich darum zu kümmern.

„Der Micker“ fand für sein Verhalten, mir gegenüber, kein Wort der Entschuldigung. Denn durch das die Manipulation des Herrn Peter Ke.....aufgeflogen war, war eindeutig bewiesen, dass die Vorstandssitzung am 06.01.1994 in meinem Haus, eine ganz üble und hinterhältige Machenschaft war, von der „ER“ wusste. Wieder ein Mal !

Weiter im 4. Kapitel
Es war eine üble Zeit und hatte mit dem, was wir eigentlich wollten und was wir uns, vor Jahren, auf die Fahne geschrieben hatten: „Wir fördern das heimatliche Brauchtum“ nichts mehr zu tun. Es wurde tatsächlich versucht, den amtierenden Präsidenten und Geschäftsführer aus beiden Ämtern zu mobben. Für mich ein unvorstellbarer Vorgang, der dazu geführt hätte, dass die Gesellschaft zum Jubiläum, ohne Präsident das Fest hätte feiern müssen.
1. War ich der 1. Vorsitzende des Vereins und den Mitgliedern gegenüber verpflichtet, jedes Jahr einen Präsidenten zu präsentieren.
2. Auch dem Präsidentenpaar Wilma und Dieter St........., hatte ich bei ihrer Amtseinführung versprochen, alles zu tun, was mir möglich war, damit sie ein schönes Jahr und ein würdiges Abschlussfest als Präsidentenpaar erleben würden. Genauso wie bei allen Anderen. Auch bei denen, die das offenbar alles vergessen haben, die unter meiner Regie, als 1. Vorsitzender der Kirmesgesellschaft, das Amt des Präsidenten ausgeübt haben.
3. Es war für mich undenkbar, einem Präsidentenpaar alles zu zerstören und Wünsche und Vorstellungen, die sie mit diesem Amt verbinden, einfach zu Nichte zumachen. Dass so etwas irgendwann einmal passieren könnte, war für mich unvorstellbar. Leider war das „Gro“ dieses Vorstandes, unter dem Einfluss des „Herrn Familienrates“ doch so brutal, so etwas durchzusetzen. Nicht beim Präsidentenpaar Dieter und Wilma St..., denn hier stand ich schützend davor.
Ein Jahr später praktizierten sie es an Helga und mir als Präsidentenpaar.
Wo waren denn da all die vielen Freunde, die uns all das was wir für sie geleistet hatten, nicht vergessen wollten?

Zu Jubelfesten ist es üblich, eine Festschrift zu erstellen. Um die dabei entstehenden Kosten abzudecken, musste einiges an Anzeigen und Annoncen besorgt und verkauft werden. Hier merkte man so richtig, wie Teile des Vorstandes das boykotierten. Den Löwenanteil, an Anzeigen in der Festschrift, habe ich beibringen müssen. Vom „Herrn Familienrat“ hatte ich keinerlei Unterstützung, denn sein Sohn, „der das Meiste auf die Waage bringt“, gehörte zu denen, die dabei waren alles kaputt zu machen.
Ich möchte hier eine Namensänderung vornehmen, denn „Der Herr Familienrat“ wird im weiteren Verlauf dieses Berichtes, noch sehr oft genannt werden. Er hatte sich schon vor vielen Jahren selbst einen Ausdruck geprägt, der dies treffend für ihn ausdrückte und beschrieb, wenn er jemandem in irgendeiner Weise zugesetzt hatte. Er nannte das dann, -
(Hier wieder Originalton:) „Dem habe ich einen gemickt!“
Wenn er sich so äußerte, wussten wir, jetzt hat es wieder einmal Menschen erwischt, die nicht wissen, wo sie dran sind und verstehen die Welt nicht mehr. Ich nenne ihn ab hier den „Micker“.

Man hat mich jetzt schon mehrmals gefragt: „Er ist doch mit Dir verwandt. Wusstest Du das denn nicht? Das hättest Du doch wissen müssen!“

Dazu kann ich nur sagen: „Woher sollte ich „Den“ denn kennen? Der war doch nie zu Hause. Wir hatten doch gar keine Möglichkeit „Den“ richtig kennen zu lernen“.

Natürlich wussten wir so Allerhand von den Erzählungen seiner Frau. Auch ihre Befürchtungen die „Sie“ hatte, wenn er dann einmal für immer zu Hause sein würde. Dass dies sich so entwickeln würde, konnten wir nicht ahnen. Aber so lange die Frau da die Hand drauf hielt, war alles noch berechenbar.

Als „Sie“ dann die Maske fallen lies und „Ihm“ grünes Licht gab, da begann es unglaublich hart und rücksichtslos zu werden.
Wir nähern uns langsam dem Punkt wo die Maske fiel.

Nun - wir schafften es, auch die Festschrift mit viel Information, Bildern und der Vereinschronik, fertig zu stellen. Sandra H... sorgte für die Gestaltung und es entstand eine schöne Festschrift, die dem Ereignis angemessen war und Maßstäbe setzte.
Dann begann das Fest mit dem Festabend, am Freitag den 26.08.1994 um 19.oo Uhr mit dem Sternmarsch.

Der Vorstand und die Ehrengäste zogen vom Vereinslokal, mit der Dudelsackkapelle zum Arnold-Decker-Platz, auf dem das Ehrenmal für die Gefallenen aus Hoven steht. Hier führte dann der anschließende Sternmarsch alle Musikkapellen, mit den Hovener - Vereinen, zum „Großen Zapfenstreich“ zusammen. Nach dem Zapfenstreich, folgte der Vorbeimarsch der Vereine, auf dem Kirmesplatz, die dann ins festlich ausgeschmückte Festzelt, zum Festakt einzogen.

Zum Abschluss des Festaktes, der ganz groß aufgezogen worden war und durch mannigfaltige Auflockerungen, zu einem schönen, stimmungsvollen Heimatabend geworden war, überreichte ich unter anderem, auch dem Mann, der den Festabend neben mir geleitet hatte, eine Erinnerungsplakette. Das ging dem „Micker“ aber gewaltig gegen den Strich.
Das kann ich Ihnen versichern.


Nr.11.Titel-Im-Verein


Das nenne ich Habgier: „Die Frau mit dem Zettel“ beschwerte sich bei mir sehr wortreich.
Sie meinte: „Wieso bekommt Ernst D..., der nie etwas tut, eine Plakette und Dein bester Arbeiter Jochen H.....(genannt Micker) bekommt nichts?“ Sie war richtig sauer. Aber so war das nun eben. Der beste Arbeiter war über 20 Jahre gar nicht vor Ort gewesen. Also konnte „ER“ auch gar nicht zum „besten Arbeiter“ werden. In dieser Zeit machten Andere für ihn die Arbeit.
Ich erinnere mich noch gut daran. Da wollte der 2. Vorsitzende, den „Micker“ für seine 20-jährige Zugehörigkeit zum Vorstand ehren. Ich habe das abgelehnt, weil er eben diese 20 Jahre gar nicht vor Ort war und andere seine Arbeit mit machten.
Richtig wäre gewesen er hätte denen, die für ihn eingesprungen sind, einen ausgegeben und sich bei ihnen bedankt.

Doch am Vorabend der Kirmes, des Präsidentenpaares Normann und Beate M...... überreichte der 2. Vorsitzende, ohne mein Wissen, an den „Micker“ doch ein ausgesuchtes Geschenk. Wie sie das wieder gedreht hatten, weiß ich bis heute nicht.

Bei allen anderen Vorstandsmitgliedern, die bis dahin und auch danach, für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden, reichte eine Urkunde. Bei ihm, musste es ein teures Geschenk sein. Für sogenannte Vereinsmeier, wahre Idealisten, ist eine Urkunde wertvoller, als ein Geschenk.
Vor vielen Jahren verstanden „Sie“ es schon, ihrem Sohn, für Botengänge, Geld aus der Vereinskasse zukommen zu lassen. Es waren Botengänge, die er ausschließlich nur für seinen Vater, an den Kirmestagen, verrichtete. So brauchte „Er“ nicht vom Biertisch aufzustehen und selber seine Arbeit zu tun. Auch hier hätte er die Botengänge entlohnen müssen.
Nachdem ich aus dem Vorstand ausgeschieden bin, wurde der jüngste Sohn, Jörg H..... mit 50,-- DM für das Tragen der Vereinsfahne entlohnt. Es gibt bestimmt genug andere Jungen, die gerne die Fahne ohne Entlohnung getragen hätten.
Aber noch krasser ist wohl, dass der „Micker“ für seine unfachmännische Arbeit am neuen Schießstand, wieder einmal ein ausgesuchtes Geschenk bekommen hat.
Das ist laut Satzung nicht zulässig.

Die Satzung des Vereins sagt eindeutig aus: „Jede Tätigkeit eines Vorstandsmitgliedes hat absolut Ehrenamtlich unendgeldlich und kostenlos zu erfolgen. Es dürfen auch keine Geschenke, die einer Bezahlung gleichzusetzen sind, gemacht - oder angenommen werden.“
Das Geschenk, welches sich „Der Micker“ im Verein selbst machte, war somit Illegal. Es hat keine Mitgliederbefragung bzw. keinen Antrag an die Mitgliederversammlung gegeben, um das Geschenk


Herbst-Geschenk

 

für den „Micker“ anzuschaffen. Es wurde somit nicht die erforderliche Abstimmung vorgenommen. Da der Herr zu diesem Zeitpunkt, der 1. Kassierer des Vereins war, hat er sich selbst die Genehmigung erteilt, das erforderliche Geld aus der Vereinskasse zu nehmen, um die Wetterfahne damit zu bezahlen. Vielleicht hat er ja auch geglaubt, er könne das so einfach tun, da er die Gegenfinanzierung bereits gesichert hatte, indem er mir die mir noch zustehenden 900,00 DM einfach unterschlug. Das gehört dann wohl auch, zu dem Dank für alles, was wir getan haben.
Auszug aus der Satzung der Kirmesgesellschaft Düren Hoven 1904 e.V.

§ 2 der Satzung:

Auszug-Satzung-Paragraph-2-

§ 3 der Satzung:

Auszug-Satzung-Paragraph-3-

Eines weiß ich jedoch genau. Er hat nie, außer seinem Beitrag, auch nur eine müde Extra-Mark in die Hauptkasse gespendet. Nicht für die Fahne, oder die Umarbeitung der Kette, oder zur Finanzierung der Schießanlage usw. Aber „ER“ hat als Einziger, seiner Meinung nach bei passender Gelegenheit, Finanzmittel für sich, oder die Seinen aus der Kasse heraus bezogen in Form von Geschenke.
Das Bild erinnert mich an einen Ausspruch den "die Frau mit dem Zettel" getätigt hat, als Helga bei Ihr war und Sie wie eine Furie über meine Frau herfiel. Sie sagte:
Ich habe zu Jochen Kirmes gesagt,
"wir müssen da hin, wir haben eine Aufgabe übernommen."
Er musste sein Geschenk doch abholen. Das war wohl die Aufgabe die Sie übernommen hatten, eine Belohnung abholen dafür dass Sie mich abgeschossen hatten.

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Ein Jahr vorher, verließ er am Samstagabend, wieder einmal, schon kurz nach 23,00 Uhr, voller Wut das Zelt und ging nach Hause. Nicht ohne mir noch zu sagen, dass sich Willi Sch....... bei ihm zu entschuldigen habe. Ich maß dem keinerlei Bedeutung bei, da er das gleiche Szenario, ein Jahr zuvor mit Heinz L......... abgezogen hatte. Der musste sich angeblich, auch bei ihm entschuldigen. Diesbezüglich ging in diesem Jahr alles glatt.
Doch dann kamen der Frühschoppen und die Mitgliederehrung.
Der Festzug war gelaufen und die Feier am Ehrenmal vorbei. Die ganze Gesellschaft war zurück im Zelt. Die „Blasmusikkapelle Walldorf mit Oberkrainergruppe“ spielte neben der "Dance-Show-Band“, auf und es versprach, ein toller Tag zu werden. Wie in jedem Jahr, nahm ich dann, die Mitgliederehrungen im Zelt vor.

Nr.12.Titel-Im-Verein


So versucht er bei der Mitgliederehrung schon wieder Etwas!

Der Sohn des „Mickers“ „Der, der das meiste auf die Waage bringt“, übergab mir die erforderlichen Ehrenurkunden und ich nahm entsprechend der Namen, auf den Urkunden, die Mitgliederehrungen vor.

Die zu ehrenden Vereins-Mitglieder, waren dazu aus den Mitgliederlisten ermittelt und vor dem Fest benachrichtigt und eingeladen worden. Wie schon gesagt, Ralf H...... übergab mir die Urkunden und die Ehrung wurde vollzogen.

Dann stand eine besondere Ehrung an. Max und Annemie C...... wurden zu Ehrenmitgliedern der Kirmesgesellschaft ernannt.

Dies hatte zuvor, im Vorstand, zu schweren Diskussionen geführt und ich musste viel Überzeugungsarbeit leisten, bis die ablehnende Haltung, fast aller Vorstandsmitglieder, überwunden war.

Auch diese Ehrung ging aber reibungslos über die Bühne.

Ich gebe das Mikrofon ab und entferne mich vom Austragungsort, da verstellen sie mir den Weg. - Wer? – „Der Micker“ und sein Sohn, „Der, der das meiste auf die Waage bringt.“

„Der Micker“ spricht mich, in seiner aufgeregten Art an:

„Du hast Willi Sch....... vergessen!“ Ich sage: „Wieso?“ Er sagt: „Der wird für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt“. Ich frage: „Wo ist die Urkunde?“ Er sagt: „hier“ und sein Sohn händigt mir die fehlende Urkunde aus. Ich frage: „Wieso bekomme ich die erst jetzt?“ Er zuckt nur mit den Schultern. Sie grinsen und gehen weg.
Ich nehme das Mikrofon und sage: „Kommando zurück! Wir haben noch Jemanden vergessen!“ Ich hole mir das „Neue Ehrenmitglied“ nach Vorne und bitte ihn, diese Ehrung vorzunehmen. Nachdem nun die Ehrung erfolgt ist, lege ich das Mikrofon wieder weg und will mich entfernen. Da stehen sie wieder vor mir und verstellen mir den Weg.

Jetzt geht es aber erst richtig los. - Wer da steht? - Na der „Micker“ und sein Sohn. „Der, der das meiste auf die Waage bringt“.

Der Alte poltert gleich los: „Das stimmt gar nicht! Der Willi Sch...... ist gar keine 25 Jahre im Verein. Der ist erst, seit er Präsident war, regelmäßig Mitglied der Gesellschaft. Vorher ist er auf der Mitgliedskarte, seines Vaters, immer ins Zelt gekommen. Der durfte gar nicht für 25 Jahre geehrt werden!“
Sagt es, dreht sich mit seinem Sohn um und beide gehen weg.
Was halten Sie denn nun davon? „ER“ setzt die Figuren, wie er will.

Zuerst geben sie mir nicht die Urkunde für Willi Sch.......... Nachdem alles vorbei ist, tun sie so, als hätte ich einen Fehler gemacht und rücken dann erst, mit der absichtlich zurückgehaltenen Urkunde raus. Nachdem dann die Ehrung vollzogen ist, kommen sie und behaupten, dass Willi Sch........ sich diese Ehrung erschlichen hat.

Als ich Jahre vorher Heinrich Gierling sagte dass ich den Fahnenträger Ralf H....... in den Vorstand nehmen wollte, beschwor Heinrich Gierling mich das doch nicht zutun. Er sagte. Du kennst doch deinen Schwager, du weißt doch wie schnell der auf 100 ist. Wenn was passiert und das ist bei dem nie auszuschließen, dann hast du gleich 2 Mann gegen dich.
Diese Warnung viel mir hier wieder ein.

So etwas kann man kaum glauben.

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Es hatte keinen Sinn, sich damit lange zu befassen. Das Jubelfest war in vollem Gange. Sollte ich jetzt hier Krach machen und mich von dem „Micker“ benutzen lassen? Es war sowieso einiges passiert, was sich nicht gehörte.

Am Donnerstagabend gab das Präsidentenpaar einen Empfang, für Freunde und den Vorstand. Hier benahmen sich div. Vorstandsmitglieder, wie die Axt im Wald. Es war so krass, dass Heinz L..., der als „Adjutant“ des Präsidentenpaares, „Hausrecht“ im Hause Wilma und Dieter St.........hatte, kurz davor stand, div. Vorstandsmitglieder, wegen ungebührlichem Verhalten, hinaus zu werfen.

Es war so schlimm, dass Ralf H....... sich genötigt sah, am Sonntagmorgen, beim Präsidentenpaar sich zu entschuldigen.


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